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Diesel-Abgasskandal Motto: Urteil vermeiden! VW nimmt kurz vor Verhandlung Berufung zurück

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Gastautor: Markus Mingers
29.05.2019, 13:07  |  414   |   

Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf hat VW erneut bewiesen, dass der Konzern Urteile vermeiden möchte. Um dieser Strategie treu zu bleiben, zog der Hersteller jetzt sogar eine Berufung zurück.

 

 

VW geht Verhandlung aus dem Weg

 

 

Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf sollte es zu einer Verhandlung im Diesel-Abgasskandal kommen. Doch zu dieser kam es gar nicht erst, da der Automobilkonzern zuvor die Berufung zurückzog. Im Vorhinein kamen Kläger- und Konzernseite in Vergleichsverhandlungen zu keinem Ergebnis. Dadurch sah sich wohl der Hersteller dazu gezwungen, den Antrag zurückzuziehen, um den Verhandlungen und einem potentiell negativen Urteil aus dem Weg zu gehen.

 

Die Berufung bezog sich auf eine Entscheidung des Landgerichts Düsseldorf, welches den Händler und den Volkswagen verurteilte. Der Händler wurde dazu angewiesen, den Audi A4 zurückzunehmen und im Gegenzug den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zu erstatten. Die Endsumme betrug 18.950 Euro.

 

 

Konzernvorstand wusste mit hoher Wahrscheinlichkeit von den Manipulationen

 

 

Neben dem Händler wurde auch der VW-Konzern zu einer Zahlung verurteilt. Dieser Schadensersatz wird durch das Verhalten des Herstellers gerechtfertigt, welches laut Gericht gegen die guten Sitten verstoße. Zudem ist das Landgericht Düsseldorf der Auffassung, dass der Vorstand mit hoher Wahrscheinlichkeit von dem Betrug wusste. Nach Meinung des Gerichts sollte es unter normalen Umständen und laut Erfahrungswerten der Fall sein, dass der Vorstand Kenntnis besaß und nichts gegen die Manipulationen unternahm.

 

 

VW fürchtet obergerichtliche Urteile

 

 

Dem Anschein nach möchte Volkswagen Entscheidungen der Oberlandesgerichte vermeiden, da diese einen hohen Stellenwert besitzen. Dazu nimmt der Konzern sogar negative Urteile der Vorinstanzen in Kauf, wie dieser Fall zeigt.

 

Die Chancen stehen momentan also besser denn je, zu seinem Recht zu kommen.

 

 

Also gehen auch Sie gegen die vermeintlichen großen Konzerne vor und holen Sie sich Ihr Recht. Für Sie als betroffene Person existieren zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie Ihre Autofinanzierung widerrufen, woraufhin Sie die bereits gezahlten Raten zurückerhalten. Im Gegenzug zahlen Sie eine Nutzungsentschädigung, aber können Ihr Schummel-Auto abgeben.

 

Auf unserer Website können Sie Ihren Anspruch kostenfrei prüfen lassen: https://recht-einfach.de/widerruf-autokredit/

 

Die zweite Möglichkeit ist die Rückabwicklung Ihres Vertrages. So werden Sie Ihr Auto los und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. Die aktuellen Urteile im Abgasskandal versprechen nur Gutes.

 

Auch diesen möglichen Anspruch können Sie kostenfrei bei uns prüfen lassen: https://recht-einfach.de/diesel-abgasskandal3/

 

 

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Bei weiteren Fragen zum Thema “Abgasskandal”, wenden Sie sich an die Kanzlei Mingers & Kreuzer! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular auf unserer Website. Weitere Rechtsnews finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel.

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Disclaimer

Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaft sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 13 Jahren ist er als Anwalt tätig und Inhaber von Mingers & Kreuzer Rechtsanwälte. Von mehreren Kanzleistandorten u.a. Köln, München oder Jülich aus erstreitet er mit seinem Team Gelder aus Themen und Urteilen, die dem Verbraucher bis dahin unbekannt sind. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal und LKW Kartell. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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