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DAX-Wochenplan: Negative Chartsignale im DAX

DAX-Wochenplan Negative Chartsignale im DAX

Gastautor: Andreas Mueller
02.06.2019, 10:18  |  10551   |   |   

Mit folgendem Blick auf die Charttechnik im DAX erörtere ich die abgelaufene Handelswoche und werfe eine Blick auf die kommenden Marken zur Trading-Vorbereitung.

Der Monat Mai zeigte sich zum Ende hin von seiner schwachen Seite. Allein in dieser Woche schloss der DAX noch einmal mit 2,4 Prozent Minus ab. Die in der Vorwochenanalyse skizzierten Wiederstände im DAX konnten nicht überwunden werden. Bereits bei 12.072 Punkten war für die Bullen Schluss und damit verfestigte sich der Widerstand aus dem alten Chartbild noch einmal:

 

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Es gab zwar hier noch einige Bestrebungen, die 12.000 im DAX zu halten (wie hier im Trading mit dem Metatrader und JFD gezeigt):

 

 

Doch bereits am Mittwoch wurde diese Marke dann vorbörslich stärker unterschritten - siehe hierzu morgens mehr zur Diskussion:

 

 

Damit konnte die 12.000 auf Schlusskursbasis nicht mehr gehalten werden. Ein weiterer negativer Wochentrend war eingetreten, den man auch immer wieder am Donnerstag zu Christi Himmelfahrt spürte. Ein beispielhafter Trade dazu im Dow Jones zeigt die Dynamik, welche mit den jeweiligen Abwärtsschüben einherging:

 

 

Sie kam quasi über Nacht mit der Meldung von US-Präsident Donald Trump zu den Strafzöllen und verursachten ein hartes GAP im DAX:

 

 

Die Dämme und der Aufwärtstrend brachen damit sprichwörtlich am Freitag und bescherten uns den größten Verlustmonat in diesem Handelsjahr:

 

 

Es bleibt weiterhin ein Gewinn auf Jahressicht. Blickt man jedoch auf die letzten 12 Monate, ist der DAX nun wieder tiefer in den roten Bereich eingetaucht.

 

Die Woche fügt sich damit im Stundenchart nicht mehr in das Bild der Vorwochen ein, sondern generierte neue Verkaufssignale unterhalb des skizzierten Widerstandes:

 

 

Der jüngste Auslöser waren die Strafzölle von Donald Trump in Richtung Mexiko. Von zunächst 5 Prozent auf alle Waren ab dem 10. Juni sollen diese schrittweise auf bis zu 25 Prozent steigen, wenn das Land nichts gegen die illegalen Migranten unternimmt. Weitere Informationen dazu sind in diesem Artikel vermerkt.

 

Wie kann man als charttechisch orientierter Trader damit umgehen und welche Ziele sind hier für die neue Handelswoche denkbar?

Der eingangs angesprochene Aufwärtstrend ist im Tageschart gut zu sehen. Er begann bereits Mitte Dezember und scheint nun im Mai beendet zu sein. Die Dynamik der vergangen 3 Handelstage spricht dafür, dass nun immer mehr Marktteilnehmer auf den Tageschart schauten:

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