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SILBER Werden die Ketten gesprengt?

02.06.2019, 15:44  |  11485   |   |   

Bullische Keilfromationen bestimmten zuletzt den Edelmetallbereich. Der Bull-Keil bei Gold wurde bereits aufgelöst. Die Ausbruchsbewegung hat hier sogar mit dem Überschreiten der 1.300 US-Dollar einen ersten Achtungserfolg gefeiert. Zudem wurde der Bull-Keil im Philadelphia Gold/Silver Index zuletzt aufgelöst. Auch in diesem Fall hat die Ausbruchsbewegung bereits eine ansprechende Dynamik entwickelt. 

Lesen Sie hierzu auch unseren Kommentar „Philadelphia Gold/Silver Index - Der Anfang vom Ende?“

Und auch bei Silber gibt es diesen bullischen Keil, den wir u.a. auch in unserer letzten Kommentierung „SILBER - Spitz auf Knopf“ vom 17.05. thematisierten.
Damals hieß es u.a. „[…] Mit aktuell 14,4 US-Dollar droht der Verlust der nächsten wichtigen Supportmarke von 14,5 US-Dollar. Damit kommen zudem die 14,0 US-Dollar als eminent wichtige Unterstützung bereits ins Blickfeld. Über Wochen und Monate bildeten die 14,0 US-Dollar die Unterseite einer Handelsspanne und eine veritable Unterstützung. Aus charttechnischer Sicht käme ein Rutsch unter die 14,0 US-Dollar einem Desaster gleich.   Ein wenig „Hoffnung“ gibt es dennoch, denn noch immer bewegt sich das Edelmetall innerhalb einer bullischen Keilformation (grün). Allerdings muss dieser halten. Aktuell steht die Unterseite des Keils im Fokus. Eine regelkonträre (also eine abwärtsgerichtete Auflösung) des bullischen Keils gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.[…]“


Der erste Blick auf den Chart zeigt, dass die Unterseite nicht unterschritten wurde und der Keil noch immer intakt ist. Der zweite Blick zeigt aber auch, dass ein erster Ausbruchsversuch aus dem Keil bereits gescheitert ist. 

Während beispielsweise Gold oder auch der Philadelphia Gold/Silver Index ihre jeweiligen Keil-Formationen mit durchaus ansprechender Aufwärtsdynamik verlassen konnten, hinkt Silber dieser Entwicklung bislang hinterher. Ob es sich nur um eine Verzögerung handelt oder ob es Silber womöglich auf die Füße fällt, weniger als Zufluchtsort in schwierigen Zeiten als vielmehr als konjunktursensibles Metall gesehen zu werden, wird sich zeigen. Aus charttechnischer Sicht gilt: Ein Rutsch unter die Marke von 14,0 US-Dollar ist unbedingt zu vermeiden. Dagegen würde ein Ausbruch aus dem Keil erst an Relevanz gewinnen, sollten die 14,75 US-Dollar überschritten werden… 
 

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