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DAX-Wochenplan: Pfingst-Analyse von DAX und Dow Jones am Widerstand

DAX-Wochenplan Pfingst-Analyse von DAX und Dow Jones am Widerstand

Gastautor: Andreas Mueller
09.06.2019, 09:56  |  12302   |   |   

Chartarken, EZB-Aussagen und News im Handelsstreit der USA mit anderen Ländern - spannender könnte ein Mix für die Börsianer nicht sein. Wo kann man entsprechend reagieren?

Ein starker Ausklang konnte vor dem Pfingstwochenende im DAX verzeichnet werden. Der Leitindex gewann 2,7 Prozent hinzu und eroberte die 12.000er-Marke zurück. Damit folgte er der Wall Street, welche noch deutlicher (genau um 4,7 Prozent) zulegen konnte. Dabei ging ich in der Vorwochenanalyse noch von weiteren Abgaben aus. Hintergrund war der Tageschart mit eindeutig negativen Signalen. Dabei stellte ich das Eintauchen in den 11.600er-Bereich, wie hier rückblickend dargestellt, entsprechend vor:

 

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Mit 11.620 liefen wir diesen dann auch recht schnell an, erholten uns jedoch zusehends davon. Es gab wieder positive Handelstage und zwar 4 von 5 in dieser Handelswoche, so dass wir insgesamt nicht nur mit einem deutlichen Plus die Woche beenden konnten, sondern eindrucksvoll die 12.000er-Marke zurückeroberten. Dies kam nicht von ungefähr. Schon am Dienstag bäumte sich der Markt zu seiner ehemaligen Unterstützung hin auf:

 

 

Diese konnte am Mittwoch überschritten und sogar die 12.000 in Angriff genommen werden - eine Marke, die vor allem psychologisch stark ist. Sie stoppte den Trend und sorgte in der zweiten Wochenhälfte für eine Orientierungsphase. Man kann die Woche somit splitten in die erste Trendphase:

 

 

Und in die zweite Phase - dem Auspendeln oberhalb der 12.000er-Marke:

 

 

Auf ein Spiel mit dieser runden Marke spekulierten immer wieder Trader bis zum Wochenausklang. Mich inbegriffen, wie man zur EZB-Sitzung am Donnerstag sehen konnte. Hierzu ein Livetrade von mir (weitere Infos):

 

 

 

Was war hier der Auslöser? Die EZB möchte die Niedrigzinsphase noch mindestens bis in den Sommer 2020 hinein beibehalten. Konjunkturelle Risiken sollen damit abgefangen werden. Ein Schlag ins Gesicht für viele Sparer, die auf einen Zinsanstieg hoffen, ebenso wie für die Bankenwerte. So fiel beispielsweise die Deutsche Bank auf ein neues Mehr-Jahres-Tief bei 5,81 Euro und verlor damit rund 40 Prozent an Wert auf Sicht von einem Jahr.

 

Bis 11.899 Punkte ging der Angriff der Bären nach der EZB noch einmal, doch am Ende siegten die Bullen und eroberten die 12.000er-Marke zum Wochenausklang zurück. Immerhin knapp 500 Punkte vom Wochentief zum Wochenhoch und wie geschrieben 4 positive Handelstage:

 

 

Das konnte nur der Dow Jones übertreffen. Mit 4,7 Prozent und keiner Konsolidierung in der zweiten Wochenhälfte vollzog er eine beeindruckende Trendbewegung in dieser Woche:

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DAX-Wochenplan: Negative Chartsignale im DAX
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