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Bitcoin – der Fahrplan für die nächsten Wochen

Gastautor: Daniel Saurenz
11.06.2019, 10:30  |  1012   |   |   

BitcoinSeit dem Jahrestief im Februar legte der Bitcoin um rund 130 Prozent zu. Langfristig hat dies ebenfalls Folgen: Dank der Rally steht der Kurs auch im 12-Monats-Vergleich wieder im Plus. Untermauert wird der intakte Aufwärtstrend von der viel beachteten 200-Tage-Linie, die erstmals seit Sommer 2018 nun wieder deutlich Richtung Norden zeigt. Ähnliche Signale senden zahlreiche Altcoins. Über die Partizipationszertifikate von Vontobel auf Bitcoin (VL3TBC) sowie Ether (VF0ETHund  Ripple – VF7R1P können Anleger vom Comeback sehr einfach profitieren. Eine clevere Alternative, gerade im Bereich der Altcoins, stellt eToro mit einer Produktpalette dar.

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Zurück zum Bitcoin – wir schauen uns die technische Ausgangslage an. Der positive Impuls seit Anfang April ist weiterhin intakt, trotz der jüngsten Konsolidierung wurde die grün eingezeichnete Aufwärtstrendlinie noch nicht unterschritten. Auch die laufende Atempause hinterlässt bisher einen guten Eindruck. Trotz der kräftigen Gewinne seit Februar kam es nicht zu größeren Rücksetzern, ausgehend vom Jahreshoch korrigierte der Preis um weniger als 20 Prozent.

Verstärkte Nachfrage war zuletzt im Bereich um 7250 bis 7500 messbar – hier verläuft auch die Aufwärtstrendlinie. Damit haben Neueinsteiger eine gute Orientierungszone für mögliche Absicherungen. Erst wenn der Bitcoin stärker zurückfallen sollte, trüben sich die Aussichten mit Ziel 6000 wieder ein.

 

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Quelle: tradingview

Damit ist zugleich die Marschroute klar definiert: Solange das Schwächesignal nicht vorliegt, bleiben die Perspektiven gut. Eine erste kleinere Hürde lauert um 8300, darüber dürfte zügig das Jahreshoch angegriffen werden. Die nächste Zielregion liegt bei 10.000, hier zeigt der Chart einige Wendepunkte, die Mitte 2018 ausgebildet wurden.

Unter dem Strich bietet der Bitcoin somit ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis. Eine Korrektur von mehr als zehn Prozent ist eher unwahrscheinlich, Richtung Norden besteht Platz von etwa 20 Prozent. Einsteigen sollten aber nur risikobereite Anleger, die Schwankungen fallen wesentlich größer aus als am Aktienmarkt.

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