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Forderung Aktien für alle, so Friedrich Merz

11.06.2019, 11:44  |  11221   |  11   |   

Friedrich Merz will staatlich verordnete Aktien für Arbeitnehmer als Vorsorge. Im Gastbeitrag für "ZEIT Online" plädiert Merz für eine neue Aktien-Kultur in Deutschland. Es geht Merz um Teilhabe der Arbeitnehmer am Erfolg der Unternehmen.

"Wenn die Zustimmung zu Demokratie und Marktwirtschaft wieder steigen soll, dann müssen nicht nur Zusammenhänge (besser) erklärt werden", fordert Merz. Und weiter: "Ich bin, anders als früher, heute auch der Auffassung, dass der Gesetzgeber eine Verpflichtung zur privaten, kapitalmarktorientierten Vorsorge für das Alter ernsthaft prüfen sollte, in welcher Form auch immer".

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Merz rechnet vor: "Die Zahl der Aktionäre ist in Deutschland im letzten Jahr um rund 200.000 gestiegen, sie liegt jetzt wieder über zehn Millionen. Das ist, für sich genommen, eine gute Nachricht. Damit sind aber immer noch 70 Millionen Menschen in Deutschland ohne Zugang zu den Kapitalerträgen der Unternehmen". Auf der anderen Seite sind vor allem ausländische Aktionäre an deutschen Unternehmen beteiligt, die die Erfolge vereinnahmen. Merz schreibt auch, dass konkrete Entscheidungen getroffen werden müssten, die "mehr Menschen das berechtigte Gefühl verleihen, sie hätten Anteil am Erfolg unserer Wirtschaftsordnung".

Merz konstatiert: "Aber Deutschland steht vor gewaltigen demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, die wir nur mit einer Rückbesinnung auf die soziale Marktwirtschaft als dritten Weg zwischen purem Kapitalismus und Sozialismus meistern können". Und weiter: "Unser Leitbild für das 21. Jahrhundert sollte das "magische Viereck" einer aktiven Bürgergesellschaft sein, die das große soziale Kapital unserer Gesellschaft aktiviert".

Abschließend zeigt Merz auf: "Nicht inszenierter Klassenkampf, sondern eine konstruktive Partnerschaft zwischen wirtschaftlichem und sozialem Kapital schafft ein erneuertes bürgerliches Gemeinwesen. Aber ohne oder gar gegen den Kapitalmarkt sind diese Ziele allesamt nicht zu erreichen".

Hintergrund für den jüngsten Vorstoß von Merz bildet seine Wahl zum Vizepräsidenten des CDU-Wirtschaftsrats. Die Organisation vertritt nach eigenen Angaben bundesweit rund 12.000 Unternehmer.

Quelle:

Zeit Online

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Kommentare

DAX kommt von 2000, ohne dass irgendein Problem geloest wurde, und Merkel hat obendrauf noch neue gigantische Probleme geschaffen.

Hausse gabs aber vor allem auch in den USA und wenns dort schnupft, geht hier richtig runter. Niemand ist bzgl. Handelskonflikten oder sogar Neuordnung des Welthandels so anfaellig wie Deutschland.
Na, ihr werdet doch dem Fotzenfritz glauben??
https://www.youtube.com/watch?v=uNKufFRyeVk

Grüße von der Titanic
Wo gibt es denn diese Börsen Hause?

Wer auf den täglich publizierten DAX schaut, sieht einen wahren Scheinriesen wie den aus Augsburger Puppenkiste (Jim Knopf und Lukas, Lummerland)
Diese Figur DAX erscheint deshalb als Riese, weil sie rechnerisch mit Dividenden aufgeblasen wurde, die die Unternehmen die letzten Jahrzehnte gezahlt haben, Werte, die in den Einzelunternehmen
nicht mehr drinstecken.

Der veröffentlichte DAX ist ein Performance Index, zum Steigen verurteilt jede Jahr um die gezahlten Dividenden, das macht rd 3 % Steigerung im Jahr beim DAX.

Die Entwicklung der Einzelwerte kann man sich im DAX Kursindex anschauen, der wahrscheinlich aus Gründen der Volksverdummung in der öffentlichen Diskussion keine Rolle spielt.

Wer es nicht glaubt, google doch einfach mal die Begriffe

DAX Performance Index
DAX Kurs Index

Der DAX Kursindex befindet sich seit vielen Jahren in Stagnation.
Von Börsenhausse nicht die geringste Spur bei DAX 30.
Zu diesem Zeitpunkt eine Schwachsinnsidee.

1. Nach 10 Jahren Boersenhausse koennte das wie beim letzten Volksaktienhype ablaufen. Wer zu spaet kommt, den bestraft der Aktienmarkt. Der Einstieg von Kleinaktionaeren wird sogar generell als Kontraindikator betrachtet.

2. Wenn die geburtenstarken Jahrgaenge in Rente gehen wollen, werden sie zur Finanzierung ihre Aktienbestaende reduzieren muessen. Dann gibts einen Crash.

3. Dieser Vorschlag könnte aus der Feder von Blackrock sein. Man will den Wert der eigenen Assets heben und an die Rentenbeiträge der Deutschen.
ob wir es noch in diesem Jahrhundert erleben werden, daß in Schulen das Fach "Vorsorge und Investieren" unterrichtet wird?? Nur Autodidakten haben in diesem Land eine Chance und gehen angstlos, oder zumindest wissend ans Thema ran ... Steuererleichterungen statt Abgeltungssteuer wären das richtige Instrument der Politik gewesen ... aber die wollen nur abgreifen, statt zu unterstützen ... und am Ende zahlen wieder wir alle all die Sozialfälle, wenn die Rente nicht reicht ... unddie alten schämen sich...

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