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Global Peace Index Weltfriedenslage verbessert sich zum ersten Mal seit fünf Jahren, bleibt aber gemessen am letzten Jahrzehnt auf einem Tiefstand

Nachrichtenquelle: PR Newswire (dt.)
12.06.2019, 06:00  |  196   |   |   

LONDON, 12. Juni 2019 /PRNewswire/ --

Die wichtigsten Ergebnisse

  • Die Ukraine verzeichnete in diesem Jahr die größte Verbesserung, Nicaragua den größten Rückgang.
  • Mehr Länder, 106 Länder, haben ihre Militarisierung verringert, anstatt sie zu erhöhen - und damit einen jahrzehntelangen Trend fortgesetzt.
  • Seit 2008 hat sich die Weltfriedenslage um 3,78 Prozent verschlechtert, wobei 81 Länder sich verschlechtert haben und 81 sich verbessert haben, was zeigt, dass Verschlechterungen des Friedensniveaus im Allgemeinen größer sind als Verbesserungen.

Klimawandel – die wichtigsten Fakten

  • Mehr als 400 Millionen Menschen leben in Gebieten mit niedrigem Friedensniveau und hohem Risiko durch den Klimawandel.
  • In acht der 25 am wenigsten friedlichen Länder sind 103 Millionen Menschen in Gebieten mit hohem Klimarisiko gefährdet.
  • Regional hat Subsahara-Afrika die schwächste Bewältigungskapazität für Klimagefahren, was gewalttätige Konflikte verschärfen könnte.

BIP/Wirtschaftliche Kosten der Gewalt – die wichtigsten Fakten

  • Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Gewalt belaufen sich 2018 auf 14,1 Billionen USD bzw. 11,2 Prozent des globalen BIP - dies entspricht rund 1.853 USD pro Kopf.
  • Länder mit einem im Durchschnitt sehr hohen Friedensniveau erzielten mehr als das Dreifache des BIP-Wachstums pro Kopf im Vergleich zu den am wenigsten friedlichen Ländern der letzten 60 Jahre.
  • In den zehn am stärksten von Gewalt betroffenen Ländern beliefen sich die durchschnittlichen wirtschaftlichen Kosten der Gewalt auf 35 Prozent des BIP, verglichen mit nur 3,3 Prozent in den am wenigsten von Gewalt betroffenen Ländern.

Institute for Economics and Peace Logo (PRNewsfoto/IEP)

Die 13. Ausgabe des jährlichen Global Peace Index (GPI) Report, dem weltweit führenden Maß für den Weltfrieden, zeigt auf, dass die Weltfriedenslage sich zum ersten Mal seit fünf Jahren verbessert hat. Trotz Verbesserungen bleibt die Welt jedoch heute deutlich weniger friedlich als vor zehn Jahren, wobei sich der durchschnittliche Grad der Friedlichkeit seit 2008 um fast 4 Prozent verschlechtert hat. Der diesjährige Bericht enthält neue Forschungsergebnisse über die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf den Frieden.

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