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WAZ Vodafone nennt Ergebnis der 5G-Auktion "katastrophal"

Nachrichtenagentur: news aktuell
12.06.2019, 22:20  |  848   |   |   
Essen (ots) - Nach dem Ende der Versteigerung der 5G-Lizenzen
fordert Hannes Amtesreiter, Deutschland-Chef des Mobilfunkriesen
Vodafone, den Bund auf die 6,6 Milliarden Einnahmen in den Ausbau des
Mobilfunknetzes zu stecken. "Deutschland braucht endlich eine
schlüssige Antwort, wie die Digitalisierung vorankommen soll. Wir
schlagen deshalb vor, dass der Bund die Einnahmen aus der Auktion in
Form einer Förderung an die Unternehmen zurückgibt, um damit ein
besseres Mobilfunknetz zu bauen", sagte Ametsreiter der in Essen
erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ,
Donnerstagausgabe). "Die Erlöse aus der Auktion haben den Gegenwert
von bis zu zusätzlichen 50.000 Mobilfunkmasten. Sie könnten dazu
beitragen, dass es in Deutschland keine Funklöcher mehr gibt."

Ametsreiter zeigte sich erleichtert, dass die 5G-Auktion nach mehr
als drei Monaten endlich vorbei ist. "Ich bin aber sehr unglücklich
mit der Dauer des Verfahrens und dem hohen Preis, den wir als Bieter
bezahlen müssen. Digital-Deutschland verliert wertvolle Zeit. In
Europa werden wir nicht zu den ersten gehören, die mit 5G starten",
sagte der Vodafone-Deutschlandchef der WAZ. "Und die 6,6 Milliarden
Euro, die die Telekommunikationsunternehmen jetzt nur für die
Lizenzen zahlen müssen, werden bei den dringend nötigen Investitionen
in das deutsche Mobilfunknetz fehlen. Insofern ist das Ergebnis
katastrophal."

OTS: Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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