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1&1 Drillisch Der Hammer ist gefallen

13.06.2019, 11:33  |  824   |   |   

Insgesamt haben die vier Bieter für die 41 Frequenzblöcke rund 6,55 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt und damit deutlich mehr als zuvor erwartet. Der Newcomer 1&1 Drillisch konnte sich einige der begehrten Frequenzblöcke sichern. Am tiefsten griffen die Platzhirsche Telekom und Vodafone in die Tasche. Aber auch Telefónica Deutschland und die United-Internet-Tochter-Drillisch, die bisher kein eigenes Netz betrieb, konnten sich wertvolle Frequenzblöcke für den Mobilfunkstandard der Zukunft sichern.

Die Aktien von Drillisch reagierten bereits im nachbörslichen Handel entsprechend mit deutlichen Kursgewinnen von mehr als 9 Prozent auf das Ende der 5G-Auktion. Drillisch und die Konzernmutter United Internet hatten wegen der voraussichtlich hohen Kosten für den Aufbau des 5G-Netzes während der Auktion bereits eine Dividendenkürzung angekündigt. Aktionäre zeigen sich wieder erleichtert, dass nicht noch weitere Milliardenbeträge fällig werden.

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Natürlich darf der obligatorische Blick auf den bisherigen Chartverlauf nicht fehlen. Seit Anfang 2009 herrscht bei der Drillisch-Aktie ein ungebrochener Aufwärtstrend, der von einem Kursniveau um 0,80 Euro auf ein Verlaufshoch von 72,35 Euro bis Anfang 2018 aufwärts reichte. Nach diesem Rekordhoch drehte der Kursverlauf jedoch wieder, sodass ein untergeordneter Abwärtstrend etabliert worden ist und bis letzte Woche das Handelsgeschehen klar dominierte. Dabei reichten die Abgaben bis unter die Unterstützung von 31,76 bis knapp auf den langfristigen Aufwärtstrend um 25 Euro abwärts. Heute aber konnte die Aktie einen echten Befreiungsschlag vollziehen und sich wieder auf der Oberseite ausbreiten. Der kurzfristige Abwärtstrend wird hiervon zwar noch nicht tangiert, allerdings ergeben sich durchaus auf übergeordneter Ebene vielversprechende Handelsansätze.

Investoren feiern Neuzugang

Wichtig für einen weiteren Kursanstieg zumindest in den Bereich von 39,11 Euro und damit die Widerstandszone aus dem ersten Quartal dieses Jahres wäre nun ein Kursanstieg mindestens über 31,76 Euro auf Wochenschlussbasis. Insgesamt könnte das aktuelle Momentum sogar Kursgewinne bis an die obere Trendkanalbegrenzung um 44 Euro aufwärts führen, dies wird sich allerdings erst am 50-Wochen-Durchschnitt zeigen müssen.

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