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Kölner Stadt-Anzeiger Fendt-Chef hält Diesel in der Landwirtschaft für alternativlos - "Elektrofahrzeuge für schwere Feldarbeit ungeeignet"

Nachrichtenagentur: news aktuell
27.06.2019, 03:10  |  971   |   |   
Köln (ots) - Der Chef des Landmaschinenherstellers AGCO (Fendt,
Massey Fergusson), Martin Richenhagen, glaubt nicht, dass
Dieselfahrzeuge in der Landwirtschaft zu ersetzen sind. "Es gibt
keine Alternative zum Diesel. Rein physikalisch geht das nicht",
sagte Richenhagen dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe).
Der Kraftaufwand etwa beim Pflügen sei bei weitem zu groß. "Der
Traktor müsste mehrere tonnenschwere Anhänger voller Batterien übers
Feld ziehen. Das würde auch noch den Boden verdichten", sagte der
gebürtige Kölner, der heute in den USA lebt. Zwar arbeite sein
Unternehmen an elektrischen Traktoren, doch diese seien nur für
leichtere Arbeiten auf dem Hof oder im Stall geeignet. Richenhagen
kritisierte auch die aktuelle Debatte über das
Bayer-Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. "Ich glaube nicht an ein
Verbot von Glyphosat. Die Diskussion darüber ist meines Erachtens
sehr deutsch. Wir sollten in Ruhe abwarten", sagte Richenhagen. AGCO
ist der drittgrößte Landmaschinenhersteller der Welt, zu ihm gehören
diverse internationale Marken. Das Unternehmen beschäftigt heute
weltweit mehr als 20 000 Mitarbeiter. Der Umsatz 2018 belief sich auf
9,4 Milliarden Dollar. https://www.ksta.de/wirtschaft/interview-mit-
koelner-agco-manager--in-der-landwirtschaft-ist-der-diesel-alternativ
los--32760084

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