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IPOs Chancen: US-IPOs im zweiten Halbjahr

01.07.2019, 11:37  |  2831   |   |   

Im zweiten Quartal 2019 gab es an der Wall Street insgesamt 62 Börsengänge, die zusammen auf 25 Milliarden US-Dollar kommen. Es sei das aktivste Quartal nach Anzahl der Transaktionen seit vier Jahren und das höchste Kapital seit fünf Jahren, so Renaissance Capital.

Die durchschnittliche Rendite lag bei 30 Prozent, so "CNBC". Vor allem Technologieunternehmen und Biotechs wagten den Schritt aufs Parkett, während es eine unterdurchschnittliche Aktivität im Energie- und Finanzsektor gab. Generell waren angemessene IPO-Preise zu beobachten, die nach der Börsenglocke schnell übertroffen wurden.

Beyond Meat ist bislang der Star an der Wall Street. Aber es gab auch starke Zuwächse bei Pinterest, Zoom Video, Chewy und Slack, dass über ein Direktlisting an die Börse ging.

Beste IPOs 2019:

  • Beyond Meat +542 Prozent
  • Zoom Video +140 Prozent
  • CrowdStrike + 89 Prozent
  • Chewy +50 Prozent
  • Pinterest +38 Prozent
  • Slack +39 Prozent.

 

Ubers 8,1 Milliarden US-Dollar-Deal war der größte IPO seit Alibaba im Jahr 2014 und der größte IPO eines US-Unternehmens seit Facebook im Jahr 2012. Aber es kam zur Enttäuschung, denn das Uber-Papier fiel am ersten Tag um 8 Prozent - konnte sich aber leicht erholen. Sein Rivale Lyft ist Ende März an die Börse gegangen und fiel bislang um 12 Prozent.

Auch für die zweite Jahreshälfte gibt es eine spannende IPO-Pipeline: circa 60 Unternehmen, von denen die Hälfte ihre IPO-Unterlagen in den vergangenen 90 Tagen eingereicht oder aktualisiert haben. Zu den großen Namen gehören WeWork, Peloton, der Online-Lebensmittel- und Warenlieferdienst Postmates, die Online-Matratzenfirma Casper, die Peer-to-Peer-Mode E-Commerce-Site Poshmark und natürlich Airbnb.

Mit diesem Ausblick kommt das IPO-Jahr 2019 dem historischen Rekord von 96,9 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2000 näher. Kathleen Smith von Renaissance Capital meint: "Jedes Unternehmen, dass derzeit nicht an die Börse geht, sollte seinen Kopf untersuchen lassen". Und weiter: "Der Markt ist weit geöffnet, und das wird nicht immer so sein".

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