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Ausblick & Meinung Bisher über 300.000 Tote in USA – die Wunderpflanze Cannabis kann Leben retten!

04.07.2019, 01:00  |  3557   |   

Eine neue Studie belegt, dass in US-Bundesstaaten wo medizinisches Cannabis legal ist, weniger Opiate verschrieben werden!

Ein Bericht des amerikanischen ‚National Institute of Drug Abuse‘ Institutes in USA von Anfang dieses Jahres zeigt eine wachsende Anzahl von Menschen, die an Opioidsucht leiden. Die unangenehme Statistik verzeichnet einen fast dreifachen Anstieg der Todesfälle in den USA aufgrund einer Überdosierung mit verschreibungspflichtigen Medikamenten innerhalb von 10 Jahren.

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Die Vereinigten Staaten kämpfen mit einer Opioid-Epidemie, die seit Beginn über 300.000 Todesopfer gefordert hat. Zwei aktuelle Opioidabhängigkeitstherapien sind Methadon und Buprenorphin, die an denselben Opioidrezeptoren wie Heroin und andere Opioide wirken.


Die gegenwärtige Situation, die oft als „Opioid-Epidemie“ bezeichnet wird, hat ihre Wurzeln in den frühen 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Zu dieser Zeit wurden verschreibungspflichtige Medikamente und starke Schmerzmittel, die Oxycodon, Hydrocodon und Fentanyl enthielten, zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten und erreichten im Jahr 2017 sogar 58 Verschreibungen pro 100 US-Bürger. Diese Epidemie hat Ärzte und Wissenschaftler aufgefordert, nach besseren Lösungen für die Schmerzbehandlung und die postoperative Versorgung zu suchen.

 

 

Quelle: National Institute on Drug Abuse

 

Es wurden viele Studien durchgeführt, wie der legale Zugang zu Cannabis bei diesem Problem helfen kann. Eine neue Studie ergab, dass in amerikanische Bundesstaaten, bei denen medizinisches Cannabis gesetzlich erlaubt ist, ein Rückgang der Opioidverordnungen bei Menschen im Alter von 55 Jahren und jünger registriert wurde! Forscher der University of Texas - Galveston untersuchten in den letzten 15 Jahren die Muster von Opioidverordnungen in Staaten mit legalisiertem medizinischem Cannabis und kamen genau zu diesen Schlussfolgerungen. Eine andere texanische Studie des Health Science Center der Universität von Texas in San Antonio ergab, dass eine Kombiverschreibung von Cannabis und Opioiden zur Schmerzbehandlung positive Effekte hätte. Die Kombination der beiden verringert die Menge an Opioiden, die die Patienten zur Behandlung ihrer Schmerzen benötigen, wodurch sie weniger anfällig für Abhängigkeiten und Überdosierungen sind.

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