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Nachfolge von Juncker Von der Leyen – Abschiedsgeschenk von Merkel

Gastautor: Rainer Zitelmann
02.07.2019, 18:07  |  2095   |   |   

Angela Merkel hat viel Unheil angerichtet. Als „Abschiedgeschenk“ will sie jetzt Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin machen. Hier eine Erinnerung an ihre „Leistungen“.

Merkel will auch nach dem Ende ihrer Amtszeit weiter regieren – diesmal ganz Europa. Natürlich nicht in eigener Person, sondern durch ihre engste Vertraute. Auf der Suche nach Kandidaten für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten ist Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Gespräch. Das bestätigte Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel. EU-Ratspräsident Donald Tusk wolle von der Leyen für den Posten vorschlagen, meldet dpa.

Merkel bedankt sich damit abermals bei Ursula von der Leyen, deren einzige nachweisbare „Leistung“ darin bestand, über viele Jahre lang ihre Chefin Angela Merkel in Talkshows im deutschen Fernsehen über den grünen Klee zu loben.

Seit 2013 ist Ursula von der Leyen Verteidigungsministerin – und die Bundeswehr ist in einem so katastrophalen Zustand wie nie zuvor seit ihrem Bestehen. Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels meinte bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2018: „Das System der Mangelbewirtschaftung besteht in allen Bereichen fort.“ Teils sei nur deutlich weniger als die Hälfte des Großgeräts einsatzbereit. Ersatzteile fehlten weiter in großem Ausmaß, Instandsetzungen bei der Industrie zögen sich hin, so berichtete der Wehrbeauftragte. Vor allem bei den fliegenden Verbänden leide deshalb der Ausbildungsbetrieb. Kürzlich musste von der Leyen vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Bundestages aussagen. Es ging um millionenschwere Beraterverträge, die von der Leyens Ministerium ohne Ausschreibung vergeben hat. Das liegt vor allem daran, dass von der Leyen die Prioritäten falsch gesetzt hat – seit Beginn ihrer Amtszeit. Hier einige Beispiele für jene Themen, mit denen sich von der Leyen besonders intensiv beschäftigte:

Modeschauen in der Bundeswehr

Die Generale überraschte von der Leyen, indem sie eine richtige Modenschau im Verteidigungsministerium abhielt. Grund: Die Serieneinführung von Umstandsuniformen für Schwangere. Insgesamt wurden 500 Uniformsätze in verschiedenen Größen und Zusammensetzungen getestet - von der Feldbekleidung über Dienstanzüge bis hin zur Strumpfhose. Rund 80 Teilnehmerinnen hatten die Kleidungsstücke getestet und bewertet - etwa nach Optik, Tragekomfort und Atmungsaktivität. Es handelt sich laut Ministerium um elastische Uniformen. Insgesamt sei die Dienstbekleidung von den Soldatinnen positiv und die Feldbekleidung eher negativ bewertet worden, hieß es aus von der Leyens Ministerium. Bis zu von der Leyens Initiative griffen Soldatinnen der Bundeswehr zu Zivilkleidung, wenn die Uniform nicht mehr über den Babybauch passt.

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Kommentare

Das System ist so korrupt---dagegen war Honecker ein kleines Licht in Sachen Macht und Geld das würde keiner glauben wenns nicht die Realität wäre.

Frau von der Leyen, na klar die muß weg bevor sie als Verteidigungsministerin eh abgesägt wird.

Als Nachfolge im Verteidigungsministerium wird nun Jens Spahn gehandelt???

Warum nicht gleich den Scheuer??? oder holt doch den Deppen Pofalla von der DB zurück.!!!

Ihr habt echt ein Rad a und ich bin froh das ich zur Europawahl "Die Partei" gewählt habe---diese Dummheit ist ja nicht mehr auszuhalten.!!!!
Ich hatte kurz gedacht, ich könnte Zitelmann vielleicht doch einmal im Leben zustimmen - aber dann haut er ab ein paar Zeilen doch wieder nur dieselbe reaktionäre Brühe raus wie sonst. Es ist hoffnungslos, mit von der Leyen - un dmit ihm...
Ich reibe mir ununterbrochen meine Augen und denke mir dass darf doch nicht wahr sein dass Merkel nach Deutschland nun auch Europa zerstöret. Was haben wir dieser Frau nur angetan, dass sie diesen Rachefeldzug gestartet hat. Nach dem berühmten Ausstieg aus der Verantwortung für Deutschland "....dann ist das nicht mehr mein Land“ kündet sich hier eine neue Origie der Zerstörtung an... Was wird vd Leyen, eine erfahrene Versagerin der politischen Szene, Europa antun? ... Nein, es ist nur ein böser Traum...

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