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Diesel-Abgasskandal Hammer: Audi verkaufte wohl noch bis 2018 manipulierte Autos!

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Gastautor: Markus Mingers
03.07.2019, 12:55  |  664   |   

Laut Medienberichte hat Audi im Abgasskandal deutlich mehr und länger manipuliert als bislang bekannt war. Demzufolge wurden vier Abschalteinrichtungen verwendet und sogar bis 2018 verkauft!

 

 

Manipulationen reichen bis 2018

 

 

Das Handelsblatt und der Bayrische Rundfunk sollen Informationen besitzen, die besagen, dass der Abgasskandal deutlich größer und umfassender ist als bisher vermutet wurde. Zum einen soll der Automobilhersteller vier anstatt eine Abschalteinrichtung verwendet haben. Betroffen sind davon von rund 200 000 Dieselmotoren mit der Abgasnorm Euro-6. Neben Audi-Fahrzeugen sollen auch Porsche- und VW-Autos diese Motoren enthalten.

 

Des Weiteren berichtet der Sender über Bescheide des Kraftfahrtbundesamtes, welche besagen sollen, dass noch bis in das Jahr 2018 manipulierte Fahrzeuge verkauft wurden.

 

 

Nur eine Softwarefunktion unzulässig

 

 

Aus diesen Bescheiden geht hervor, dass den Autos vier Abschalteinrichtungen aufgespielt wurden. Ziel war ein besseres Ergebnis auf dem Prüfstand. Dort wies das Auto das Einhalten der Grenzwerte nach, auf dem Straße sah dies jedoch ganz anders aus.

 

Die nicht öffentlichen Berichte sagen zudem aus, dass nur die „Aufwärmfunktion“ als illegal eingestuft wurde, die weiteren drei hielt das Kraftfahrtbundesamt für zulässig. Audi konnte daraufhin diese drei Abschalteinrichtungen freiwillig entfernen.

 

 

Kraftfahrtbundesamt prüft Autos nicht

 

 

Doch nicht nur Audi soll Fehler gemacht haben. Auch das Kraftfahrtbundesamt selber soll die eigene Arbeit nicht sorgfältig gemacht haben. Offenbar prüfte die Behörde nicht alle Modelle und verließ sich lediglich auf die Angaben der Hersteller.

 

Zudem hinterfragen Experten die Einstufung der vier Abschalteinrichtungen. Demnach sollen die drei als zulässig eingeordneten Funktionen für den Schutz des Autos keine Rolle gespielt haben. Dafür spricht das Entfernen des Konzerns, wären die Funktionen wichtig gewesen, hätte man diese nicht einfach können.

 

 

So sollten Sie nun reagieren!

 

 

Für Betroffene existieren zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie Ihre Autofinanzierung widerrufen, woraufhin Sie die bereits gezahlten Raten zurückerhalten. Im Gegenzug zahlen Sie eine Nutzungsentschädigung, aber können Ihr Schummel-Auto abgeben.

 

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Die zweite Möglichkeit ist die Rückabwicklung Ihres Vertrages. So werden Sie Ihr Auto los und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. Die aktuellen Urteile im Abgasskandal versprechen nur Gutes.

 

Auch diesen möglichen Anspruch können Sie kostenfrei bei uns prüfen lassen: https://recht-einfach.de/diesel-abgasskandal3/

 

 

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Bei weiteren Fragen zum Thema “Abgasskandal”, wenden Sie sich an die Kanzlei Mingers & Kreuzer! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular auf unserer Website. Weitere Rechtsnews finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel.

 

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Disclaimer

Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaft sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 13 Jahren ist er als Anwalt tätig und Inhaber von Mingers & Kreuzer Rechtsanwälte. Von mehreren Kanzleistandorten u.a. Köln, München oder Jülich aus erstreitet er mit seinem Team Gelder aus Themen und Urteilen, die dem Verbraucher bis dahin unbekannt sind. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal und LKW Kartell. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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