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B+S Banksysteme: „Eigenkapital und Reserven übersteigen unseren aktuellen Börsenwert“

Nachrichtenquelle: Nebenwerte Magazin
04.07.2019, 11:15  |  427   |   |   
B+S Banksysteme: „Eigenkapital und Reserven übersteigen unseren aktuellen Börsenwert“

In unserem heutigen Interview konnten wir unsere Fragen an Herrn Wilhelm Berger, Vorstandssprecher der B+S Banksysteme AG (ISIN: DE0001262152), stellen.

Herr Berger, die vergangenen Monate verliefen für B+S Banksysteme eher schwierig. Das zeigten bereits die im Mai präsentierten Zahlen zum 3. Quartal, die deutlich unter den Erwartungen ausfielen. Wo lagen hier die besonderen Herausforderungen?

Wilhelm Berger: Ich würde die vergangenen Monate nicht als schwierig für B+S bezeichnen. Sie waren geprägt durch investive Maßnahmen und die Vorbereitung von Lösungen für die Anforderungen, mit denen sich derzeit unsere Kunden zwangsweise befassen müssen. Zur Sicherstellung der Servicequalität und zur Bewältigung der sich abzeichnenden Zukunftsprojekte haben wir einen beständigen Ausbau der Personalkapazitäten an allen Standorten.

Kurz vor dem Bilanzstichtag am 30.06.19 mussten Sie nun noch eine Umsatz- und Gewinnwarnung aussprechen. Was waren die Hintergründe?

Wilhelm Berger: Der Eingang von geplanten Lizenzbeauftragungen erfolgte, wie berichtet, nicht bis zum Bilanzstichtag 30.06.2019. Dabei hat ein wichtiger Kunde einen Lizenzauftrag im Volumen von ca. 700 TEUR, der in unseren Planungen für 2018/2019 vorgesehen war, verschoben – mit entsprechenden Auswirkungen auf unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Dieser Lizenzumsatz wird aber für das jetzt angelaufene Geschäftsjahr 2019/2020 erwartet.{loadmodule mod_custom,Nebenwerte - Anzeige in Artikel (Affilinet)}

Für das neue Geschäftsjahr planen Sie aufgrund des nachzuholenden Auftrages mit wieder deutlich steigenden Umsätzen und Erträgen. Im Neugeschäft sind Sie im großen Maß davon abhängig, dass Banken und Finanzdienstleister in neue Infrastruktur und Anwendungen investieren. Welche Chancen sehen Sie angesichts der aktuellen Wettbewerbslage im Finanzsektor, dass sich Ihr Neugeschäft ebenfalls kräftig belebt?

Wilhelm Berger: Wir haben uns mit den Anforderungen, die an die Banken gestellt werden, sehr intensiv auseinandergesetzt und hierzu bereits hohe Investitionen und Vorleistungen getroffen. Wir erwarten hierzu für die nächsten Wochen einen entsprechenden Rücklauf zusätzlich zu unserem bestehenden Bestandsgeschäft aus ASP und Wartung.

Sie sprechen das Bestandsgeschäft an: Ihr Wartungs- und ASP-Geschäft bleibt grundsätzlich der „Fels in der Brandung“ und trägt einen Großteil der laufenden Kosten. Wie schätzen Sie hier die Möglichkeiten ein, neben dem Neugeschäft als bestimmenden Wachstumstreiber auch im Bereich Wartung und ASP die Erlösbasis zu erhöhen?

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