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Khalid Al Qasimi, eine Modeikone, die die Annäherung der Zivilisationen versinnbildlicht

Nachrichtenquelle: Business Wire (dt.)
06.07.2019, 22:18  |  693   |   |   

Die Modewelt trauert nach dem Tod von Scheich Khalid bin Sultan bin Mohamed Al Qasimi, Sohn des Scheichs Dr. Sultan bin Mohamed Al Qasimi, Mitglied des Supreme Council und Herrscher von Schardscha und talentierter Modedesigner. Die Nachricht löste eine Flut von Kommentaren auf den sozialen Medien aus, die den zukunftsweisenden Designer und sein modisches Erbe würdigten.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20190706005007/de/

Late Sheikh Khalid bin Sultan bin Mohamed Al Qasimi (Photo: AETOSWire)

Late Sheikh Khalid bin Sultan bin Mohamed Al Qasimi (Photo: AETOSWire)

Sheikh Khalids Ziel war es schon immer, „Mode mit einer Botschaft“ zu kreieren. Er sagte einmal: „Da ich aus dem Nahen Osten komme, habe ich die Pflicht, über Politik zu sprechen. Mode ist mein Material, mit dem ich arbeiten und mich ausdrücken kann.“

Inspiriert von seiner arabischen Herkunft und den Werten der Emirate, lenkte der verstorbene Scheich Khalid seine Inspiration in wunderschöne und innovative Designs. Im Jahr 2008 gründete er seine Herrenmode-Marke „Qasimi“, die sich um die Vision eines urbanen Nomaden drehen sollte.

Der kreative junge Mann aus den Emiraten, der von vielen als „poetischer und einfühlsamer Designer“ beschrieben wird, hatte einen bedeutenden Einfluss auf die Modewelt. Er nutzte seine Kollektionen, um seine philosophischen Ansichten und seine Überzeugungen zu vermitteln. Seine Designs wurden im Rahmen der Londoner und Pariser Modewochen gezeigt; sie spiegeln grazil eine Annäherung der Kulturen wider und sind mit kulturellen, sozialen und politischen Untertönen durchdrungen, die informieren und inspirieren.

Seine gleichnamige Marke konkurrierte mit den Besten der Welt und wurde zu einem bekannten und einzigartigen Namen in der Modebranche. Mit jugendlichen, farbenreichen Designs kommentierten seine Kollektionen aktuelle internationale Probleme und Kontroversen, zum Teil mit arabischen Botschaften.

Ein T-Shirt-Design von Al Qasimi aus seiner Herbst/Winter-Kollektion 2017 wurde kontrovers diskutiert, als es von der Marke Vetements für die Saison Frühjahr/Sommer 2020 auf dem Laufsteg in Paris nachgebildet wurde. Das T-Shirt mit der Aufschrift „Don't shoot“ auf Arabisch, Französisch und Englisch war eine Halbnachbildung eines T-Shirts, das ursprünglich von Journalisten im Libanon während der israelischen Besatzungsinvasion des Landes 1982 getragen wurde.

Al Qasimis Entwürfe sprachen das Gewissen der Welt an und vermittelten eine kulturelle, soziale und politische Botschaft. Seine Kollektionen bezogen sich auf viele Themen – vom Brexit bis zu Diskriminierung. „Es ist an der Zeit, dass Menschen aufstehen und ihre Meinung äußern“, sagte er.

Die Modebranche im Vereinigten Königreich und im Mittleren Osten trauert um den erfolgreichen britischen Modedesigner, dessen Designs immer als romantische und hoffnungsvolle Vision der Zukunft des Mittleren Ostens in Erinnerung bleiben werden.

Der 39-jährige Scheich Khalid, geboren 1980, zog im Alter von neun Jahren nach London. Er wurde an der Tonbridge School ausgebildet, wo er nach dem Eintritt ein Kunststipendium erhielt und anschließend Französisch und Spanisch am University College London studierte. Außerdem absolvierte er ein Architekturstudium an der Association School of Architecture. Er sprach sieben Sprachen fließend, neben Arabisch, seiner Muttersprache.

Als Vorsitzender des Sharjah Urban Planning Council und Gründer der Aleph Group war der verstorbene Scheich Khalid bestrebt, die ultimative Lebenserfahrung in Schardscha und darüber hinaus zu schaffen. Er war auch Leiter der ersten internationalen Plattform für Architektur in der Region, der Sharjah Architecture Triennial.

Der verstorbene Scheich Khalid erreichte bedeutende Erfolge bei der Entwicklung von Infrastrukturprojekten im Emirat Schardscha und sein Designerbe lebt weiter.

*Quelle: AETOSWire

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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