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Pläne CO2-Steuer: Strafe für wenige, Belohnung für alle

08.07.2019, 13:21  |  5974   |  12   |   

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) setzt sich für die Einführung einer CO2-Steuer im Wärme- und Verkehrssektor ein. Die Steuereinnahmen sollen in Form einer Klimaprämie vollständig und im gleichen Maße an alle Bürger ausgeschüttet werden.

Svenja Schulze will, dass in Zukunft klimafreundliches Verhalten monetär belohnt und klimaschädliches Verhalten verteuert wird. Dies sei ein wichtiger Baustein zu mehr Klimaschutz. Dazu sollen ab 2020 auf fossile Kraftstoffe, Heizöl und Erdgas eine CO2-Steuer entfallen. Die Mehreinnahmen würden anschließend im gleichen Maße an alle Bürger, unabhängig von Einkommen oder Alter, zurückgezahlt. Wer sich klimafreundlich verhält, würde so weniger CO2-Steuer zahlen und hätte dadurch am Ende des Jahres mehr Geld in der Tasche.

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Kommentare

Völlig irre.
Deutschland, mit seinen 2% am globalen CO2-Ausstoss, rettet das Klima.
Kein Wunder, das die Grünen Jugendliche wählen lassen wollen, am besten danach noch Kinder: das ist in etwa deren geistiges Niveau.
Moin,

unfassbar alles. Ich habe mir schone eine "Gelbe Weste" gekauft, denn die sollen spätestens im September knapp werden...
So macht man das.

Zuerst führt man eine Steuer ein, die die Masse der Bürger kaum belastet, und nur die "bösen", die Vielverbraucher, Vielfahrer etc. schröpft. So vermeidet man anfänglichen zu breiten Widerstand gegen die neue Steuer.

Steht dann das Steuererhebungssystem stabil, wird schrittweise der Tarif FÜR ALLE erhöht und erhöht, wie wir es ja auch von allen anderen Steuern der Vergangenheit kennen, also der Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Mineralölsteuer, Grundsteuer, Grunderwerbsteuer, Lohn/Einkommensteuer und so weiter.
Ich gehe davon aus dass SPD, die Grünen und die verlinkten Gruppierungen, wie z.B. dieser "ökologische Verkehrsclub Deutschland" den Wahnsinn einer jährlichen CO2 Strafsteuererhöhung tatsächlich durchziehen wollen und alle Angstregister ziehen die denen dazu einfällt. Für uns, die wir bereits jetzt benachteiligt auf dem Land wohnen, ohne gute Verkehrsanbindung (bei mir weder Bus noch Bahn in 5 km Umkreis, letzter Bus 19 Uhr), kann diese CO2 Strafsteuer niemals sozial gerecht sein, auch wenn man ein Almosen von 100 Euro verspricht. Sie trifft vor allem diejenigen die aufs Land zogen weil sie sich die Mieten in den Städten nicht leisten können. Diese sozial und von den Infrastrukturen bereits benachteiligten Gruppen werden weiter isoliert und abgehängt. Die ganze Diskussion zeigt für mich nur, dass städtische Schmarotzer vor allem von SPD und den Grünen keine Ahnung von den Auswirkungen solcher Maßnahmen haben. SPD und Grüne sind für mich nicht wählbar.

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