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Wirtschaftskrise Türkei: Auf dem Weg zum zweiten Venezuela?

11.07.2019, 14:22  |  15342   |   |   

Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Wochenende den Zentralbank-Chef Murat Çetinkaya entlassen. Stürzt Erdoğan mit seinem volkswirtschaftlichen Unwissen die Türkei nun in eine ähnlich tiefe Wirtschaftskrise wie man sie in Venezuela beobachten kann?

Jan Dehn vom Schwellenländerfonds Ashmore Group ist vom Niedergang der türkischen Wirtschaft überzeugt. Gegenüber "Bloomberg" erklärte er, dass die türkische Wirtschaft zwar diversifizierter als die von Venezuela sei, die hauptsächlich auf der Erdölförderung basierte, aber wegen massiver wirtschaftspolitischer Fehler Erdoğans befinde sich die Türkei auf einem ähnlich desaströsen Weg.

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Kommentare

Zinsen niedrig halten, um an der Mischt zu bleiben kann man dem Mann doch nicht ernsthaft vorwerfen. New Monetary Policy ist doch DER große neue Trend der Ökonomie.
@Bomann025, ich kenne nicht di9e "Soziquote" von Venezuela, aber ihre Denkweise ist auch typisch sozialistisch/kommunistisch und spricht von genauso wenig Ahnung von den Zuständen in dem Land. Die Ursache des Übels ist die linke Führung und alles andere ist die Konsequenz daraus und wenn Sie die Ahnung hätten, die Sie vorgeben, wüßten Sie das. Aber ok, auch Erdwahn meint alles besser zu wissen. ;.)
Deppenalarm.

Mal wieder ein Vergleich mit "Venezuela", ohne irgendetwas ueber dieses Land zu wissen.

Die Staatsquote (sprich "Sozialismusquote") in Venezuela ist niedriger als in Deutschland und sogar niedriger als in den USA.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind in erster Linie Folge der Sanktionen, Venezuela kann Oel nicht verkaufen, wurde vom Finanzsystem abgetrennt und kann somit auch nicht importieren, wird von innen sabotiert und Auslandsvermoegen wurden gestohlen.

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