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USDA hebt Ernteprognosen für Mais an und senkt Prognosen für Weizen

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Nachrichtenquelle: Shareribs
12.07.2019, 14:25  |  533   |   
Chicago 12.07.2019 - Die Agrarfutures am Chicago zeigen sich im elektronischen Handel leichter. Der jüngste WASDE-Bericht fiel teils überraschend aus. Die Prognosen für die Maisproduktion wurden konsequenterweise angehoben.

Dezember-Mais verliert 1,25 Cents auf 4,4675 USD/Scheffel. Im Rahmen des jüngsten WASDE-Berichtes wurden die Prognosen für die Maisproduktion in den USA angehoben. Ausgehend von einer Anbaufläche von 91,7 Mio. Acres wird eine Produktion von 13,875 Mrd. Scheffel erwartet. Im Juni-Bericht ging man noch von 13,68 Mrd. Scheffel aus. Die Prognosen für den Export blieben unverändert, bedingt durch höhere Anfangsbestände aus dem laufenden Handelsjahr dürften Lagerendbestände im kommenden Handelsjahr bei 2,01 Mrd. Scheffel liegen. Bislang ging man 1,765 Mrd. Scheffel aus. Weiterhin wurden die jüngsten Daten zu den Exportverkäufen veröffentlicht. Diese beliefen sich auf 397.300 Tonnen für das laufende und das kommende Handelsjahr.

September-Weizen verliert 2,75 Cents auf 5,1875 USD/Scheffel. Die Exportverkäufe beliefen sich hier auf 284.400 Tonnen. Das USDA hat im Rahmen des WASDE-Berichtes die Prognosen für US-Weizen angepasst. Die Produktion wird bei 1,921 Mrd. Scheffel erwartet, die Gesamterträge von Weizen sollen bei 50 Scheffel/Acre liegen, 1,3 Scheffel mehr als bislang erwartet. Die Prognosen für das globale Weizenangebot wurden um 10,5 Mio. Tonnen reduziert. Unter anderem geht das USDA von geringeren Erträgen in Russland aus, nachdem dort im Juni große Hitze herrschte. Die Prognosen wurden um 3,8 Mio. auf 74,2 Mio. Tonnen reduziert. Auch für die EU und die Ukraine wurden die Prognosen gesenkt, allerdings soll die Ernte über dem Vorjahresniveau liegen.

Die November-Sojabohnen geben 1,25 Cents auf 9,16 USD/Scheffel ab. Bei den Sojabohnen wurden die Prognosen für die Anbauflächen von 84,6 auf 80,0 Mio. Acres gesenkt. Die Erträge sollen bei 48,5 Scheffel/Acre liegen, bislang wurden 49,5 Scheffel/Acre erwartet. Die Produktion wird somit bei 3,845 Mrd. Scheffel erwartet, bislang waren es 4,15 Mrd. Scheffel. Die Prognosen für die Lagerendbestände wurden auf 795 Mio. Scheffel ging es. Die Exportverkäufe bei den Sojabohnen beliefen sich auf 261.600 Tonnen.



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