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Roku Auf den Spuren von Netflix?!

Nachrichtenquelle: Sharedeals
15.07.2019, 19:50  |  319   |   |   
Roku (WKN: A2DW4X) hat seinen Hauptsitz, wie der direkte Konkurrent Netflix, im kalifornischen Los Gatos. Auch beschäftigen sich beide Unternehmen mit dem sogenannten Videostreaming über das Internet. Damit hat es sich dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Denn während Netflix, ursprünglich bekanntlich mal als Online-Videothek gegründet, inzwischen zu einem Anbieter von eigenen Inhalten (Content) mutiert ist, beschränkt sich Roku darauf das Programm bestehender TV-Sender per Internet zu streamen.

Dazu hat man natürlich entsprechende Vereinbarungen mit diesen TV-Sendern getroffen, so dass das Angebot legal ist. Das Angebot von Roku hat dabei Vor- und Nachteile für das Unternehmen selbst und seine Aktionäre sowie die Kunden. Der größte Nachteil ist, dass man bei Roku letztlich nichts anderes bekommt als beim normalen, herkömmlichen, linearen Fernsehen auch. Wobei man sich Sendungen, quasi mit einer Art Online-Videorekorder, immerhin aufzeichnen und diese dann später schauen kann.

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Allerdings ist das herkömmliche, lineare Fernsehen in den USA vergleichsweise teuer, was unter anderem ein Grund für den Siegeszug von Netflix war und ist. Hier birgt Roku für den normalen US-amerikanischen TV-Konsumenten somit gewisse Vorteile mit sich, zumal man für sein Geld auch noch einen besseren Service erhält. Allerdings kann man halt – außer man zeichnet sich eine Sendung auf – nur das schauen, was auch gerade läuft. Binge Watching von TV-Serien, wie bei Netflix berühmt, gibt es somit nicht.

Keine eigenen Inhalte bedeuten geringere Kosten
Da Roku keine eigenen Inhalte teuer produzieren lässt, ist die Kostenstruktur des Unternehmens deutlich besser als jene von Netflix. Während Netflix daher in der Vergangenheit bereits mehrfach an der Preisschraube drehen musste, gilt das in diesem Umfang für Roku nicht. Die Kunden von Roku bezahlen daher weniger, bekommen aber natürlich auch weniger. Trotzdem ist das Geschäftsmodell auch und gerade für Anleger somit interessant.

Denn das große Problem von Netflix ist ja bis heute, dass der Konzern zwar auf dem Papier bereits (hoch)profitabel arbeitet, es tatsächlich wegen der hohen Investitionen in eigene Inhalte jedoch nicht ist. Denn die Kosten müssen über viele Jahre (in der Regel 10 Jahre) abgeschrieben werden. Tatsächlich führt das dazu, dass Netflix einen hohen negativen Cashflow ausweist und jedes Jahr massiv neue Schulden anhäufen muss.
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