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Diesel VW-Abgasskandal: OLG Köln urteilt weiterhin verbraucherfreundlich!

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Gastautor: Markus Mingers
18.07.2019, 12:10  |  447   |   

Schon länger ist bekannt, dass das Oberlandesgericht Köln im Dieselskandal auf der Seite des Verbrauchers steht. Dies bestätigt das Gericht auch durch zwei aktuelle Entscheidungen.

 

 

Im März 2019 hat sich das Oberlandesgericht Kölnbereits klar positioniert. In einen Hinweisbeschluss sprach das Gericht von einer Schädigung der Kunden durch unzulässige Abschalteinrichtungen. Die Folge dessen: Betroffenen haben Anspruch auf Schadensersatz.

 

 

Käufer erhält Kaufpreis zurück

 

 

Durch die Urteile in zwei aktuellen Fällen, macht das Oberlandesgericht Köln nochmals klar, wie es zum Diesel-Skandal steht. In dem ersten Prozess klagte der Besitzer eines Audi Q5s, welcher den manipulierten EA 189-Motor besaß.

 

Der Kläger bereits in der ersten Instanz erfolgreich und bekam das Recht zugesprochen, sein Fahrzeug zurückzugeben. Darüber hinaus erhält er den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung. Der VW-Konzern legte daraufhin Berufung ein.

 

Das Oberlandesgericht reagierte darauf mit einem Hinweisbeschluss, in dem es deutlich machte, dass den Betroffenen ein Schadensersatzanspruch zusteht und eine Berufung keine Aussicht auf Erfolg hat. Das Gericht begründet diese Haltung damit, dass Kunden bei einem Autokauf erwarten dürfen, dass der Hersteller im Rahmen des Gesetzes agiert. Da die Zulassung der Fahrzeuge allerdings nur durch Täuschung und Manipulation erreicht wurde, sei der Kunde getäuscht worden. Zudem ist das Gericht der Meinung, dass auch das Software-Update den Schaden nicht beseitigt, da dieser bereits im Abschluss des Vertrages liegt.

 

 

Gleiches Vorgehen in einem zweiten Fall

 

 

Diese Haltung bestätigte das OLG Köln auch in einem zweiten Verfahren. In diesem ging es um einen Audi A4, der ebenfalls mit dem Motor EA 189 ausgestattet war. Schon das vorinstanzliche Urteil sprach von einer vorsätzlich sittenwidrigen Schädigung, weshalb der Schadensersatzanspruch bestehen würde. Der Schaden entsteht hierbei durch das Inverkehrbringen der Autos, obwohl diese manipulierte Abgaswerte vorweisen. Diese Meinung teilt das OLG Köln und machte dies auch deutlich.

 

 

So sollten Sie nun reagieren! – Ihre Chancen stehen besser denn je

 

 

Für Betroffene des Abgasskandals existieren zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie Ihre Autofinanzierung widerrufen, woraufhin Sie die bereits gezahlten Raten zurückerhalten. Im Gegenzug zahlen Sie eine Nutzungsentschädigung, aber können Ihr Schummel-Auto abgeben.

 

Auf unserer Website können Sie Ihren Anspruch kostenfrei prüfen lassen: https://recht-einfach.de/widerruf-autokredit/

 

Die zweite Möglichkeit ist die Rückabwicklung Ihres Vertrages. So werden Sie Ihr Auto los und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. Die aktuellen Urteile im Abgasskandal versprechen nur Gutes.

 

Auch diesen möglichen Anspruch können Sie kostenfrei bei uns prüfen lassen: https://recht-einfach.de/diesel-abgasskandal3/

 

 

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:https://www.youtube.com/watch?v=_HjF0X2G6kM

 

 

Bei weiteren Fragen zum Thema “Abgasskandal”, wenden Sie sich an die Kanzlei Mingers & Kreuzer! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular auf unserer Website. Weitere Rechtsnews finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel.

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Disclaimer

Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaft sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 13 Jahren ist er als Anwalt tätig und Inhaber von Mingers & Kreuzer Rechtsanwälte. Von mehreren Kanzleistandorten u.a. Köln, München oder Jülich aus erstreitet er mit seinem Team Gelder aus Themen und Urteilen, die dem Verbraucher bis dahin unbekannt sind. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal und LKW Kartell. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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