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Brexit Szenarien für den 31. Oktober

Gastautor: Dr. Ulrich Kater
19.07.2019, 15:49  |  1571   |   |   

Der dritte Countdown zum geplanten EU-Ausstieg des Vereinigten Königreichs verspricht nicht minder spannend zu werden als die ersten beiden: Sowohl die britische Regierung als auch die Europäische Union formieren sich gerade neu. Das britische Parlament ist immer noch tief gespalten bezüglich seiner Vorstellungen zum Brexit. Der Nachfolger von Theresa May, der am 23. Juli bekannt gegeben wird, hat weder Zeit noch Erfolgschancen für die angestrebten Nachverhandlungen des Austrittsabkommens. Beide Kandidaten für die May-Nachfolge - der Favorit Boris Johnson und auch Jeremy Hunt - wollen aber am 31. Oktober auf jeden Fall aus der Europäische Union austreten, notfalls auch ohne einen Deal.

 

Damit ist die Wahrscheinlichkeit für einen No-Deal-Brexit im Vergleich zur Premierministerin May gestiegen.

Allerdings dürfte das britische Parlament weiterhin vehement dagegen vorgehen. Hierbei gilt es, vor allem rechtzeitig die notwendigen Prozesse zu initiieren. Ansonsten droht ein No-Deal-Ausritt als "politischer Unfall".

Aus heutiger Sicht scheint es kaum vorstellbar, dass die Brexit-Blockade bis zum Brexit-Termin am 31. Oktober gelöst werden kann.

 

Wir skizzieren fünf Szenarien für dieses Datum und messen einer weiteren Brexit-Verschiebung die höchste Wahrscheinlichkeit bei.

 

Hier können Sie das vollständige Dokument herunterladen.


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Dr. Ulrich Kater
Chefvolkswirt, DekaBank

Der promovierte Volkswirt war von 1995 bis 1999 im Stab der „fünf Wirtschaftsweisen“ für die Themen Geldpolitik und Kapitalmarkt verantwortlich. Seit 1999 hat er maßgeblich zum Aufbau der Volkswirtschaftlichen Abteilung der DekaBank beigetragen, ist seit 2004 Chefvolkswirt der DekaBank und übernahm 2006 den Vorsitz der Kommission Wirtschaft und Finanzen im Verband Öffentlicher Banken, den er bis heute innehat.

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