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cannabisradar.de Cannabis wird auch in der Palliativpflege / Hospizarbeit immer wichtiger!

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22.07.2019, 01:00  |  2480   |   

Das ‘US Journal of Palliative Care’ hat in diesem Jahr eine Online-Umfrage bei 310 Hospizmitarbeitern durchgeführt. Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass es sich bei den Befragten hauptsächlich um Krankenschwestern, aber auch um Verwaltungspersonal und Ärzte aus 40 verschiedenen Bundesstaaten handelte. Das Hauptziel der Umfrage war es, den Bedarf und die Verwendung von medizinischem Cannabis in der Hospizversorgung zu ermitteln. Eine wichtige Erkenntnis aus den Ergebnissen ist, dass „die Mitarbeiter des Hospizes unabhängig von ihrem rechtlichen Status überwiegend der Meinung waren, dass Hospizpatienten den Zugang zu medizinischen Cannabis erhalten sollten.

 

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Der rechtliche Status von medizinischem Cannabis für Hospizpatienten ist wahrscheinlich das größte Problem in dieser Situation. Hospize in den USA werden mit Bundesgeldern betrieben, und selbst in Staaten, in denen der Konsum von Cannabis legalisiert ist ist, verschreiben es die meisten Ärzte nicht. Es sind tatsächlich oft die Patienten und ihre Familien, die den Gebrauch von medizinischem Cannabis fordern. In den Einrichtungen selbst fehlen offizielle Richtlinien oder Protokolle in Bezug auf das Medikament. Daher tritt das Pflegepersonal in diesen Fällen zurück und lässt jemanden, der dem Patienten nahe steht, das Medikament verabreichen. In der Umfrage stellten viele dieser Beschäftigten im Gesundheitswesen fest, dass sie an die Vorteile von Cannabis glauben und sie mit eigenen Augen sehen, aber einige ihrer Patienten haben einfach keinen Zugang dazu.

Und wie hilft Cannabis den Patienten? Die meisten Berichte zeigen, dass es das Leben von Patienten verbessern kann, wenn Schmerzen, Übelkeit / Erbrechen und Angstzustände behandelt werden. Seltene Nebenwirkungen wie leichte Verwirrtheit, Mundtrockenheit und Schläfrigkeit können auftreten.

Angesichts dessen, was in den USA passiert, ist es interessant zu sehen, wie sich die rechtlichen Aspekte in Europa ändern könnten. In Deutschland ist es seit der Änderung des Betäubungsmittelgesetzes ab März 2017 möglich, auf Cannabis für die Palliativversorgung zuzugreifen. Anfang des Jahres hat der Deutsche Hospiz- und Palliativverband den Gesetzgeber jedoch aufgefordert, den Zustimmungsvorbehalt der Krankenkassen aufzuheben, wenn es um die Verschreibung von Cannabis geht. Dies ist die größte Hürde für Patienten, die die Vorteile von medizinischem Cannabis nutzen könnten, da der bürokratische Prozess normalerweise zu lange dauert. Darüber hinaus erhält rund die Hälfte der Anträge, die sich in der Endphase befinden, keine Genehmigung von den Versicherungsunternehmen. In Deutschland wächst die Besorgnis, zumal weder Opioide, deren Nebenwirkungen unbestritten sind, noch homöopathische Mittel, deren Wirksamkeit weitgehend umstritten ist, einem solchen Zulassungsverfahren unterliegen.

 

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