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Die Rente ist sicher! Oder etwa doch nicht? Hier sind drei Punkte, die Licht ins Dunkel bringen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
21.07.2019, 09:22  |  12649   |   |   

Für die meisten Berufstätigen ist sie nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben die wichtigste, wenn nicht sogar einzige Einnahmequelle, die ihnen zur Verfügung steht. Umso gründlicher sollte man sich als gesetzlich Versicherter also darauf vorbereiten. Denn nichts wäre schlimmer, als im wohlverdienten Ruhestand plötzlich in die Armutsfalle zu geraten.

Doch ist denn alles wirklich so schlimm und sind die Chancen wirklich so groß, später einmal in die Altersarmut abzurutschen? Schließlich hat es doch der damalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Norbert Blüm, 1986 in einer Werbekampagne der Bundesregierung eindeutig formuliert: „Denn eins ist sicher: die Rente.“

Zurückblickend kann man heute sagen, dass die gesetzliche Rente bis heute sicher war. Doch wird sie es bleiben bzw. kann man zukünftig von seinem im Arbeitsleben angesammelten Rentenanspruch im Alter überhaupt über die Runden kommen?

Hier kommen drei Fragen zu diesem Thema, die sich jeder gesetzlich Versicherte unbedingt einmal stellen sollte.

1. Das Renteneintrittsalter wird immer weiter erhöht

Es hat sich ja schon herumgesprochen. Wir müssen immer länger arbeiten, um den vollen Anspruch auf unsere Altersrente zu erhalten. Schuld ist hier das sogenannte Rentenversicherungs-Anpassungsgesetz, das am 01.01.2012 in Kraft getreten ist und eine sukzessive Erhöhung des regulären Renteneintrittsalters vorschreibt.

Es wird von bisher 65 Jahren schrittweise bis zum Jahr 2029 auf 67 Jahre erhöht. Im Klartext heißt das, jeder Arbeitnehmer muss, abhängig vom eigenen Jahrgang, mit einer deutlich längeren Lebensarbeitszeit rechnen. Pro Jahr um einen Monat wird die Lebensarbeitszeit bis zum Jahr 2023 angehoben. Danach sind es bis zum Jahr 2029 dann zwei Monate pro Jahr.

Wem es schon zu lange ist, bis 67 zu arbeiten, der sollte jetzt starke Nerven mitbringen. Denn in letzter Zeit haben die Medien auch immer wieder darüber berichtet, dass es Vorschläge gäbe, das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre hochzusetzen.

2. So viel Rente hat man später zu erwarten

Als wenn die Informationen zum Renteneintrittsalter nicht schon deprimierend genug wären, kommt noch ein weiterer schlimmer Umstand hinzu. Auch das Rentenniveau wird schrittweise abgesenkt. Was bedeutet das nun genau?

Bevor wir uns damit beschäftigen, sollten wir erst einmal klären, was das Rentenniveau überhaupt ist. Dazu kommt hier die Beschreibung der Deutschen Rentenversicherung: „Das Rentenniveau stellt die Relation zwischen der Höhe der Standardrente und dem Entgelt eines Durchschnittsverdieners dar.“

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