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Abgasskandal 1100 Diesel-Klagen im ersten Halbjahr: Landgericht Stuttgart überlastet!

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Gastautor: Markus Mingers
01.08.2019, 13:45  |  327   |   

Das Landgericht Stuttgart wird es in den kommenden Wochen und Monaten mit viel Arbeit zu tun bekommen. Grund dafür ist eine Klage-Welle gegen den Daimler-Konzern im Diesel-Abgasskandal. Mehr dazu, finden Sie nun bei uns!

 

 

2018 waren es insgesamt 1900

 

 

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Klagen deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr 2019 waren es bereits 1100. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2018 waren es 1900. Das erste halbe Jahr erlebt eine Steigerung von rund einem Drittel. Bei den 1100 Klagen drehen sich 800 um den Schadensersatzanspruch und 300 um Klagen bezüglich des Autokreditwiderrufs.

 

Diese Menge an Arbeit ist auch für das Landgericht Stuttgart eine Herausforderung. Da der Daimler-Konzern allerdings in Stuttgart sitzt, ist dieses Gericht als erste Instanz für diese Klagen zuständig.

 

Neben der Anzahl zeigt sich ein weiterer Trend. So richteten sich 2018 noch 1500 der 1900 Klagen gegen VW. Im ersten Halbjahr 2019 waren es nur noch 300 Klagen gegen den Wolfsburger Konzern.

 

 

Daimler-Verfahren noch nicht entschieden

 

 

Diese Verschiebung bedeutet wohl auch mehr Arbeit für das Gericht, da der Sachverhalt in Daimler-Prozessen noch ungeklärt ist, im Gegensatz zu VW-Verfahren. Dies geht so weit, dass die Gerichte jeden Fall einzeln verhandeln müssen und in der Regel ein Gutachten erforderlich ist, was den Aufwand insgesamt erhöht. Um diese Herausforderung zu bewältigen, wird das Landgericht sicher Verstärkung brauchen.

 

Während VW bereits hohe Bußgelder und Strafen zahlen musste, kam Daimler bislang ohne eine derartige Zahlung aus. Auch die Zugabe des Betruges in den USA spielt den Klägern in VW-Prozessen in die Karte. Die Ausgangslage gestaltet sich daher als vergleichsweise gut. Daimler-Kläger müssen hingegen einen längeren Atem haben und das eigene Recht erst erstreiten.

 

 

So können Sie Ihren Anspruch geltend machen!

 

 

Für Betroffene des Abgasskandals existieren zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie Ihre Autofinanzierung widerrufen, woraufhin Sie die bereits gezahlten Raten zurückerhalten. Im Gegenzug zahlen Sie eine Nutzungsentschädigung, aber können Ihr Schummel-Auto abgeben.

 

Auf unserer Website können Sie Ihren Anspruch kostenfrei prüfen lassen: https://recht-einfach.de/widerruf-autokredit/

 

Die zweite Möglichkeit ist die Rückabwicklung Ihres Vertrages. So werden Sie Ihr Auto los und bekommen den vollen Kaufpreis erstattet. Die aktuellen Urteile im Abgasskandal versprechen nur Gutes.

 

Auch diesen möglichen Anspruch können Sie kostenfrei bei uns prüfen lassen: https://recht-einfach.de/diesel-abgasskandal3/

 

 

Das könnte Sie ebenfalls interessieren:https://www.youtube.com/watch?v=_HjF0X2G6kM

 

 

Bei weiteren Fragen zum Thema “Abgasskandal”, wenden Sie sich an die Kanzlei Mingers & Kreuzer! Wir beraten Sie gerne. Erreichen können Sie uns unter der Telefonnummer 02461/ 8081 oder dem Kontaktformular auf unserer Website. Weitere Rechtsnews finden Sie in unserem Blog oder YouTube-Channel.

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Disclaimer

Gastautor

Markus Mingers
Rechtsanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Arbeitsrecht und Wirtschaftsrecht

Markus Mingers ist Rechtsanwalt im Bereich Wirtschaft sowie Arbeitsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit mehr als 13 Jahren ist er als Anwalt tätig und Inhaber von Mingers & Kreuzer Rechtsanwälte. Von mehreren Kanzleistandorten u.a. Köln, München oder Jülich aus erstreitet er mit seinem Team Gelder aus Themen und Urteilen, die dem Verbraucher bis dahin unbekannt sind. Er ist Experte im Bereich Rückabwicklung Lebensversicherung, Widerruf Autokredit und Verbraucherdarlehen sowie im VW Abgasskandal und LKW Kartell. Bekannt ist Markus Mingers vor allem durch seine Auftritte bei n-tv oder RTL sowie als Experte von FOCUS Online, hier ist sein Rat im Verbraucherrecht zu aktuellen Themen gefragt.

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