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STOCK SELECTION EUROPE Wochenausgabe KW 32 Mr. Trump liefert den Bären einen Matchball

03.08.2019, 21:10  |  1565   |   |   

Das hat gesessen. Mit der Ankündigung, ab 1. September auch noch den Rest chinesischer Importe mit Strafzoll zu belegen, weil sich China nicht ausreichend bewegt habe, hat US-Präsident Trump in den Augen vieler Investoren gleich zwei Dinge bewiesen: Er ist außerstande, China als Gegner einzuschätzen. Und er hat weit weniger Ahnung von der Börse als er vorgibt. Ausgerechnet er, der die US-Börsen so regelmäßig nach oben redet, hat den Bullen jetzt den Boden unter den Füßen weggezogen. Womöglich dachte er, die am Donnerstag so steil steigenden Aktienkurse seien ein Beweis dafür, dass nichts der Hausse etwas anhaben kann. Aber das waren sogenannte „Rettungskäufe“. Die hat er höchst ungeschickt abgeschossen. Und das kann Folgen haben. Folgen, die dazu führen könnten, dass großes Gewinnpotenzial auf der Short-Seite entsteht. Die Bären haben einen Matchball. Aber den müssen sie auch erst einmal verwandeln – lesen Sie weiter!

_________________________________________________________________________STOCK SELECTION EUROPEDas Handelssystem für DAX, Euro Stoxx 50 & Co._________________________________________________________________________In dieser Ausgabe vom 3. August 2019 lesen Sie:SSE intern: Um die Ecke denken – aber um wie viele?Markt-Check: Eigentlich eine klare SacheDer besondere Chart: Das Problem der BarreservenDas Highlight der Woche: Der Long-Trade, der ein Short-Trade istAktuelle Käufe und Verkäufe: Short – was sonst?SSE-Depot: Mit starkem Seegang ist zu rechnenErläuterungen & Disclaimer_________________________________________________________________________SSE INTERN: Um die Ecke denken … aber um wie viele?Eigentlich scheint die Sache klar zu sein: Die Bullen haben ihr Spiel mit hohem Einsatz verloren, sind auf dem dünnen Eis eingebrochen, auf dem sie zu lange und zu sorglos tanzten. Die Schwächeanfälle der zweiten Wochenhälfte belegen das, Trumps wahrhaft ungeschickte Aktion erneuter Strafzoll-Drohungen gegen China und die Reaktion auf die US-Notenbank-Entscheidung liefern den Bären den Rückenwind, den es für eine saftige Korrektur, womöglich sogar für eine mittelfristige Trendwende mit der Chance auf massive Gewinne auf der Short-Seite braucht. Eigentlich.Die Erfahrung lehrt, dass glasklare Situationen an der Börse tückisch sind. Wenn alle dasselbe denken, haben sie längst getan, was zu tun wäre, um eine solche Situation zu nutzen. Was hieße: Wer verkaufen wollte, hat bereits verkauft. Ist das so? Ganz sicher nicht, dafür waren die Abgaben, so beeindruckend die 4,4 Prozent Wochen-Minus des DAX auch wirken, viel zu mickrig. Aber bevor man deshalb hinter die Frage einer Abwärts-Trendwende einen Haken setzt, wäre es ratsam, noch um eine Ecke weiter zu denken, indem man das scheinbar unterlegene Lager betrachtet: die Bullen.Die haben viel zu verlieren. Ab einem gewissen Punkt schalten alle computergesteuerten Handelsprogramme auf Verkauf, die Hedgefonds drehen massiv auf Short. Da sollte man dann aus dem Markt sein, wenn man Fonds, Versicherung oder Pensionskasse ist. Aber das geht ja nicht. Denn diese institutionellen Investoren sitzen auf milliardenschweren Portfolios. Würden nur zwei, drei von den ganz großen „Big Playern“ versuchen, ihr Portfolio um zehn Prozent zu verkleinern, wären das mehrere Tagesumsätze der größeren Börsen. Was hieße: Wer versucht, sich einer Wende zu entziehen, löst einen Kursrutsch aus und macht die Wende dadurch zum Fakt. Denn natürlich ist das Lager der Käufer in solchen Phasen, in denen es kritisch wird, höchst dünn besetzt. Da würde niemand die Hand aufhalten und solche großen Verkäufe einsammeln. Was tun?Das ist jetzt genau die „Ecke“, auf die es ankommt. Die großen Adressen haben nur zwei Optionen: „Rette sich wer kann“, indem alle versuchen, nach dem Motto „wer zuerst verkauft, kriegt noch die besten Kurse“ irgendwie doch noch einigermaßen heil herauszukommen. Oder aber man wählt die bislang außer im vierten Quartal 2018 immer wieder vollzogene Flucht nach vorne. Barreserven einsetzen, um eventuelle Abweichler, die aussteigen, aufzufangen und die Kurse immer weiter zu treiben, um den Investoren zu suggerieren, dass alles immer noch in Butter ist und die Risiken allesamt nicht so groß sind, dass sie die Hausse kippen könnten.Was wird sich durchsetzen? Es geht da ja darum, was die Mehrheit dieser Big Player tut. Wählen mehr die Flucht nach vorne als den Ausstieg, ziehen die Aktienmärkte wieder an. Es geht hier nicht um die tatsächliche Schwere der Belastungen im Bereich der Rahmenbedingungen. Es geht nur darum, wie diese sich zuspitzende Gemengelage in unmittelbare Aktionen umgesetzt wird. Sprich: Haben Trumps avisierte, zusätzliche Zölle jetzt den Tropfen geliefert, der das Fass zum Überlaufen bringt oder nicht? Das weiß man wirklich erst, wenn die Entscheidung gefallen ist, sprich wenn die Abgaben der vergangenen Tage wie von Geisterhand wieder aufgeholt werden oder aber die Verkäufe weitergehen. Das ist etwas, das wir berücksichtigen müssen. Es kann nicht überraschen, dass das Handelssystem von Stock Selection Europe per Freitagabend reichlich neue Short-Signale generiert hat. Aber ich werde nicht alle umsetzen. Was warum (noch) außen vor bleibt, lege ich Ihnen im Abschnitt „Aktuelle Käufe und Verkäufe“ dar. Wenn man nicht weiß, um wie viele Ecken man denken muss, um heute schon zu wissen, was morgen und übermorgen passiert, kann man nicht vorsichtig genug sein. Sehen wir uns mal den Markt per Freitagabend an:_________________________________________________________________________MARKT-CHECK: Eigentlich eine klare SacheRein auf Basis der Charts in Verbindung mit den Ereignissen der vergangenen Tage wäre man geneigt, den Daumen zu senken. Zumindest, was die US-Indizes angeht. Der folgende Chart zeigt:Der marktbreite US-Index S&P 500 war Anfang Juli über das vorherige Rekordhoch von Anfang Mai gelaufen. Unter Schwankungen ging es sukzessiv höher, wobei die in blau eingezeichnete 20-Tage-Linie als effektiver Leitstrahl der Hausse fungierte. Doch derweil wurden die Konjunkturdaten immer negativer. Dazu kurz als Einschub der Chart des US-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe. Der kam letzte Woche für den Juli mit 51,2 Punkten nur noch knapp oberhalb der Scheidemarke von 50 Punkten auf dem Tisch. Unter 50 würden mehr Einkaufsmanager mit einer Verschlechterung der Lage rechnen als mit einer Verbesserung, was Rezessionsgefahr indiziert. Der Chart zeigt zudem, dass dieser Abstieg den Szenarien vor den letzten beiden Rezessionen ähnelt (die schwarzen Markierungen).Den meisten Akteuren war daher klar, dass es immer schwieriger würde, sich von dieser Entwicklung abzukoppeln. Dass immer mehr Marktteilnehmer bereit waren, bei der ersten kleinen Irritation auszusteigen, manifestierte sich am Mittwoch nach der US-Notenbankentscheidung. Die US-Indizes sackten weg … wobei das nicht daran lag, was Donald Trump danach behauptete. Die Notenbank tat genau das, was erwartet worden war. Und keine Notenbank der Welt wird einen „Fahrplan“ liefern und vorab ankündigen, wie schnell sie die Leitzinsen wie weit senken wird. Dass die „Fed“ das nicht tat, war nicht der Grund für die Verkäufe. Die Notenbanken entscheiden von Sitzung zu Sitzung neu auf Basis der dann jeweils vorliegenden Daten und machen keine Fahrpläne. Das weiß so ziemlich jeder Investor. Nur Mr. Trump, zumindest scheinbar, nicht.Nein, es war die reine Nervosität, das dünne Eis, was den Druck auslöste: Die erhofften Käufe nach der Entscheidung blieben aus. Also wollten einige besser aussteigen … und zugleich wollte niemand kaufen. So einfach war das. Aber jetzt wird es interessant. Dazu schauen wir uns mal den Nasdaq 100-Index mit seinen großen Technologiewerten unter der Lupe an. Der folgende Chart zeigt ausschließlich die vergangenen drei Handelstage auf 15-Minuten-Basis im Nasdaq 100:Da sehen wir, dass diese Abgaben vom Mittwochabend am Donnerstag zunächst komplett aufgeholt wurden. Das war genau diese Flucht nach vorne, die ich im ersten Abschnitt angesprochen hatte. Um zu verhindern, dass Anschlussverkäufe aufkommen und eine Verkaufslawine entsteht, die sich nicht mehr aufhalten lässt, gingen einige Big Player zum Gegenangriff über. Dass das eine reine Verzweiflungstat war, war den meisten Investoren schon klar. Aber solange das funktioniert, werden sich die Bären hüten, sich gegen eine solche Rallye zu stellen. Nur ging diesmal alles schief. Warum? Wegen Donald Trumps neuer Zoll-Drohung gegen China. Die kam völlig überraschend am Abend des Donnerstags. Und sie sorgte deswegen für einen Abverkauf am Aktienmarkt, weil dadurch sehr, sehr deutlich wurde, dass Trump und seine Berater extrem ungeschickt agieren. Diese Aktion rückt eine baldige, gütliche Einigung in sehr, sehr weite Ferne. Und der Druck auf die US-Wirtschaft wird dadurch ebenso größer wie auf die chinesische. Das in einer Phase, in der die Konjunkturdaten immer schlechter werden und man zumindest bezweifeln muss, dass die Notenbanken, ob „Fed“ oder EZB, imstande sind, das aufzufangen: fatal! Also?Also wurde denen, die es gerade geschafft hatten, die Verluste des Mittwochs wieder aufzukaufen und damit den Anschein zu erwecken, die Bullen seien unbesiegbar, der Teppich unter den Füßen weggezogen. Der Nasdaq 100 rasselte im Eilzugtempo wieder nach unten und schloss im Bereich der Tagestiefs des Mittwochs und, bezogen auf den Schlusskurs des Vortags, im Minus. Da war schon fraglich, ob die Bullen gleich erneut antreten würden, um die Kurse noch einmal nach oben zu kaufen. Und sie taten es nicht. Jetzt gehen wir noch näher heran, auf Fünf-Minuten-Basis, und sehen und nur noch die Phase seit dem Selloff am Donnerstag bis zum Freitagabend an:Man wusste seit Donnerstagabend, dass Donald Trump am Freitag gegen 20 Uhr unserer Zeit eine „wichtige Ankündigung“ zum Handel mit Europa machen werde. Es wurde befürchtet, dass er auch da die Keule herausholen würde, ggf. die Strafzölle gegen die europäischen Autobauer verkünden würde. Aber er teilte nur mit, dass man sich mit der EU in Sachen Rindfleisch-Exporte geeinigt habe. Das war seit Juni erwartet worden und zudem ein uralter Streitpunkt, der mit dem anstehenden Handelskrieg wenig zu tun hat. Eigentlich hätte es da, nachdem die Kurse im Vorfeld gegenüber Vortag dick im Minus notierten, doch zu einer Erleichterungsralle kommen müssen. Aber die kam nicht, auch nicht im nachbörslichen Handel in Europa. Und das ist bezeichnend: Die Bären sind massiv angeschlagen.Fazit: Die Vorlage für die neue Woche ist klar bärisch. Und wenn Sie nochmal nach oben scrollen, zum Chart des S&P 500: Dadurch wurde die wichtige Unterstützungszone aus den letzten Hochs durchbrochen. Am Mittwoch verteidigt … am Donnerstag trotz der von Trump „abgeschossenen“ Rallye so eben noch gehalten … am Freitag durchbrochen. Aus rein charttechnischer Sicht wäre der Weg nach unten frei. Aber …_________________________________________________________________________DER BESONDERE CHART: Das Problem der Barreserven… gerade das kann in einer für die großen Adressen derart gefährlichen Phase zu Verzweiflungskäufen führen. Gerade weil die Lage immer negativer wird, könnte man versuchen, alles zu mobilisieren, um die Wende zu verhindern. Denn immerhin haben die Verwalter von Milliarden anderer Leute nicht nur ein reines „Performance-Problem“. Ja, kippt es, sind sie zu groß, um wegzulaufen, würden also mit vollen Portfolios mit in die Tiefe gerissen. Aber das wäre dann nur der Anfang. Es würde passieren, was 2000-2003 und 2008/2009 auch passierte: Mit zunehmenden Verlusten würden die Sparer ihre Fondsanteile verkaufen. Dazu der Blick auf die Entwicklung der Barreserven der US-Fonds:Die waren im Juni deutlich gestiegen, kamen im Juli nur leicht zurück. Sie liegen auf einem für eine angeblich intakte Hausse recht hohen Niveau, das ist verdächtig. Es scheint, die Fondsmanager ahnen Ungemach, wollen daher nicht unnötig hoch im Markt präsent sein. Aber dieser Chart über 20 Jahre zeigt auch: Selbst in Krisenphasen waren die Barreserven nicht wirklich hoch, 6,5 Prozent war da das Maximum. Warum? Ganz einfach:Weil bei fallenden Kursen Geld abfließt. Das, was die Fonds verkaufen, fließt ja an diejenigen, die ihre Anteile zurückgeben. Man verkauft nur so viel, wie man muss. Aber je tiefer die Kurse abrutschen, desto mehr wird verkauft, die Barreserve kann daher kaum steigen. Es sei denn, man hebt diese bereits vorher an. Das tun Fonds aber höchst ungern, immerhin schmälert eine Barreserve die Performance. Wenn die Fonds in den letzten Jahren mehr Bargeld halten, dann will das also etwas heißen. Eine höhere Barreserve bedeutet aber auch: Man hätte Reserven, die man für „Rettungskäufe“ in den Ring werfen könnte. Es ist also möglich, dass die Big Player dieses eigentlich so klar bärisch wirkende Bild in der kommenden Woche korrigieren. Und dieses Risiko für ein jetzt zusehends Short ausgerichtetes SSE-Depot muss ich berücksichtigen, dazu gleich._________________________________________________________________________DAS HIGHLIGHT DER WOCHE: Der Long-Trade, der ein Short-Trade istFünf Long-Positionen wurden im Wochenverlauf ausgestoppt, als die europäischen Aktien Richtung Wochenmitte auf einmal Schwindsucht bekamen. Am Ende standen im Depot fünf Long-Trades und zwei Short-Trades. Trotzdem ist es gelungen, das Kapital zu halten, die Woche mit einem Mini-Minus von 0,18 Prozent zu beenden, während der DAX 4,4 Prozent verlor. Ein Wunder? Nein, das lag daran, dass zwei Long-Trades in dieser Situation wie Short-Trades wirkten: Vonovia und RWE.RWE als Energieversorger (hier im Chart mit dem DAX zum Vergleich) und Vonovia als Immobilienaktie gelten als defensive Werte. Es kommt oft vor, dass die Investoren ihr Geld schnell in solche angeblich „sicheren“ Aktien umschichten, wenn es am Gesamtmarkt ungemütlich wird. Dass wir diese beiden Positionen als Long-Trades im Depot hatten, war indes keine Vorahnung, sondern nur die Umsetzung dessen, was die Charts an Vorgaben lieferten. Die Trends beider defensiver Titel waren schon im Vorfeld aufwärts gerichtet, daher hatten wir sie an Bord. Aber sollte es mit DAX & Co. noch weiter abwärts gehen, können auch solche Aktien mit in den Strudel gerissen werden. Sie können, sie müssen nicht. Aber es ist wichtig, für den Fall der Fälle auch hier die Stop Loss so eng zu ziehen, wie das charttechnisch sinnvoll wäre. Was ich auch getan habe, wie unten in der Depottabelle zu sehen ist._________________________________________________________________________AKTUELLE KÄUFE UND VERKÄUFE: Short, was sonst?Wir haben per Freitagabend neun neue Short-Signale im SSE-Aktienpool bekommen. Sechs davon setze ich um, wie nachstehend aufgelistet. Drei stelle ich zurück. Wieso? Erstens wegen der oben dargelegten Lage, die eine höhere Volatilität erwarten lässt und die, gerade weil die Lage immer kritischer wird, starke Ausschläge nach oben möglich macht. Die müssen nicht kommen. Aber wenn sie kommen, möchte ich nun wirklich nicht mit vollem Depot auf dem falschen Fuß erwischt werden, denn bisweilen sind solche Rallyes im Zuge einer nahenden Abwärtswende so extrem, dass sie jeden Stop Loss einfach überrennen. Zweitens, weil SSE für die Indizes DAX und Euro Stoxx 50 noch keine Short-Signale generiert hat. Als Beispiel sehen Sie hier den Euro Stoxx 50:Das Long-Signal ist längst beendet, ja. Aber es ist noch kein Short-Signal erfolgt. Und der Index hat zudem den zur Jahresende etablierten Aufwärtstrend noch nicht gebrochen. Was ein potenzielles Sprungbrett für Rettungskäufe der Bullen wäre, daher mache ich da lieber ein bisschen langsam. Lieber profitiere ich ein bisschen weniger, wen es wie in einem defekten Fahrstuhl nach unten geht, als zu hoch gepokert zu haben, wenn es anders kommt. Ich setze folgende drei Signale vorerst NICHT um: Short-Signal auf die Commerzbank: Zugleich haben wir ein Short-Signal auf die BNP Paribas, eine andere Bank. Die sieht charttechnisch lukrativer aus, weil die Commerzbank direkt auf eine markante Unterstützung aufgesetzt hat.Short-Signal auf Daimler: Hier gilt dasselbe. Daimler hat auf eine markante Supportzone aufgesetzt, zugleich haben wir ein Short-Signal auf VW, das ich umsetze, weil auch hier der Chart günstiger aussieht.Short-Signal auf Nordex: Zu schnell viel zu weit weggebrochen, dazu noch ohne negative Nachrichten. Das wirkt wie eine Zocker-Party Short. So etwas kann extrem schnell zu massiven Gegenbewegungen führen. Und da wäre momentan sogar ein Hebel von eins zu volatil … und wir haben sehr andere Neuzugänge, da muss Nordex einfach nicht sein.Kauf am Montag, 5.8.2019 zu Handelsbeginn:400 Stück BNP Paribas Short-Zertifikat (UBS), ISIN DE000UV3CAX0, WKN UV3CAX, Stop Loss 2,18 Euro.250 Stück HeidelbergCement Short-Zertifikat (UBS), ISIN DE000UW75308, WKN UW7530, Stop Loss 3,44 Euro.100 Stück Infineon Short-Zertifikat (UniCredit), ISIN DE000HW8BZM7, WKN HW8BZM, Stop Loss 8,06 Euro.370 Stück Kering Short-Zertifikat (Commerzbank), ISIN DE000CJ93HD6, WKN CJ93HD, Stop Loss 2,33 Euro.340 Stück RTL Group Short-Zertifikat (Commerzbank), ISIN DE000CJ44VV2, WKN CJ44VV, Stop Loss 2,67 Euro.110 Stück Volkswagen Vorzüge Short-Zertifikat (UBS), ISIN DE000UV3CR45, WKN UV3CR4, Stop Loss 7,84 Euro.Verkauf am Montag, 5.8.2019 zu Handelsbeginn:Kein Handlungsbedarf_________________________________________________________________________SSE-DEPOT: Mit starkem Seegang ist zu rechnenMit den neuen Trades haben wir ab Montag 13 Positionen im Depot. Da wäre also noch Luft für weitere Käufe, falls der Aktienmarkt wirklich nach unten dreht. Ich sehe die dennoch ab Montag relativ hohe Investitionsquote als absolut ausreichend an, solange DAX und Euro Stoxx 50 selbst im SSE-System noch kein Short-Signal generiert haben. Wir dürfen gespannt sein, ob die Bullen jetzt zum Gegenangriff blasen oder aber die alternative „Rette sich wer kann“ greift. Egal wie, eines darf man unterstellen: Ab jetzt ist mit starkem Seegang zu rechnen!Die Übersicht über unsere bereits abgeschlossenen Trades finden Sie, wenn Sie auf unserer STOCK SELECTION EUROPE-Startseite oben auf „Empfehlungsliste“ und dort wiederum auf „geschlossene Empfehlungen“ klicken. _________________________________________________________________________ERLÄUTERUNGEN & DISCLAIMER: Wie Sie unsere Signale umsetzen und worauf Sie achten solltenDie Umsetzung unserer HandelssignaleWenn Sie unsere Handelssignale umsetzen möchten, beachten Sie dabei bitte folgende Punkte:Es empfiehlt sich, keine bereits laufenden Signale „nachzukaufen“. Nur die jeweils in der aktuellen Ausgabe neu generierten Signale sollten auch umgesetzt werden. STOCK SELECTION EUROPE generiert im Schnitt zwei bis drei neue Signale pro Woche, so dass Sie relativ bald auf einem mit dem laufenden Depot vergleichbaren Stand wären.Die von uns ausgewählten Zertifikate und Stückzahlen sind ein Anhalt. Selbstverständlich können Sie sich eigene Zertifikate heraussuchen, die Ihnen geeigneter erscheinen oder eine eigene Stückzahl wählen. Beachten Sie dabei aber bitte: Es ist unbedingt ratsam, die Größe der einzelnen Positionen in etwa gleich zu gestalten, um eine sinnvolle Streuung der Chancen und Risiken zu gewährleisten. Es gibt keine „besseren“ oder „schlechteren“ Signale bei einem Handelssystem. Wie gut sich ein Signal entwickelt und ob es lange währt oder nicht, ist bei der Signalgenerierung offen. Daher ist eine gleichmäßige Verteilung des Kapitals sinnvoll. Alle Positionen werden mit einer Stop Loss-Verkaufsorder abgesichert. Wir raten Ihnen, diese Stop Loss Verkaufsorders ebenfalls strikt umzusetzen und sofort mit dem Kauf einer Position mit einzugeben! Wo es möglich und sinnvoll ist, werden wir anfänglich weiter gesetzte Stop Loss sukzessiv nachziehen, die Position also enger absichern. Wenn das außerhalb der am Wochenende erscheinenden Ausgaben geschieht, informieren wir Sie darüber in einem „Quick Update“!Unser Depot weist ein Startkapital von 20.000 Euro aus. Das ist eine beliebig gewählte Basisgröße und in keiner Weise erforderlich bzw. eine zwingende Vorlage. Wenn Sie für diesen Investment-Ansatz mehr oder weniger Kapital als unser 20.000-Euro-Depot einsetzen möchten, können Sie das selbstverständlich tun.Unsere Positionsgrößen sind auf dieses Startkapital von 20.000 Euro ausgerichtet. Das Depot soll maximal 20 Positionen umfassen, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten. Dementsprechend liegen unsere Käufe normalerweise in einer Größenordnung von 900 bis 1.000 Euro pro Position. Mit steigendem Kapital im Gesamtdepot können diese Positionsgrößen auch entsprechend leicht zunehmen. Wenn Sie selbst ein Kapitalvolumen ansetzen, das über oder unter unserem Basisdepot von 20.000 Euro liegt, sollten Sie Ihre eigene Positionsgröße entsprechend anpassen, damit auch bei Ihnen in etwa der gleiche Anteil des Depotvermögens auf eine Position entfällt.Erläuterungen zu den STOCK SELECTION EUROPE-Charts:Unsere Charts zeigen im oberen Bereich die Aktie selbst. Eingeblendet sind die für unsere Trades entscheidenden Signale:Grüner Pfeil: Long-Signal.Roter Pfeil: Short-Signal.„=“-Zeichen, egal, in welcher Farbe: Verkauf der bestehenden Position, vorerst neutral bleiben.Das mittlere Feld ist ein technisches Feld, das die wöchentlichen Signale des Handelssystems zeigt.Das untere Feld bildet die über die Signale entstandene Performance ab. Beachten Sie bitte, dass diese Performance sich auf die Aktie selbst bezieht, nicht auf unsere Trades mit Long- und Short-Zertifikaten.Referenzkurse für das SSE-DepotBei Käufen und Verkäufen zählt für unser STOCK SELECTION EUROPE-Depot immer der von der Börse Frankfurt als "Erster"/"Opening"/"Eröffnungskurs" ausgewiesene Kurs nach 09:00 Uhr. Auch unsere Stop Loss-Kurse beziehen sich ausschließlich auf die an der Börse Frankfurt gestellten Kurse.Vergleichsindex DAX Kursindex Wir wählen den DAX Kursindex und nicht den „normalen“ DAX, der ein Performanceindex ist, als Vergleichsindex. Warum? Weil im Kursindex die Dividenden nicht berücksichtigt werden, sondern nur die reinen Kursveränderungen der im DAX enthaltenen Aktien gemessen wird. Das ist weit realistischer, als ausgezahlte Dividenden auf den Index anzurechnen, wie das beim DAX Performanceindex der Fall ist. Und da bei unseren Trades ebenso keine Dividenden anfallen, ist es der Kursindex, der für uns maßgeblich ist._________________________________________________________________________RISIKOHINWEISAlle hier veröffentlichten Informationen dienen ausschließlich der Information und sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, eine Transaktion zu tätigen. Alle in STOCK SELECTION EUROPE enthaltenen Angaben wurden sorgfältig recherchiert. Dennoch kann auch die Redaktion Fehlinformationen unterliegen oder es kommt aus anderen Umständen zu unrichtigen Informationen. Alle Angaben erfolgen daher ohne Gewähr. Gute Ergebnisse in der Vergangenheit garantieren keine positiven Resultate in der Zukunft. Eine Haftung, gleich aus welchem Rechtsgrunde, kann nicht übernommen werden.Anlagen in Optionsscheinen und Hebelzertifikaten beinhalten hochspekulative Risiken, die je nach wirtschaftlicher Entwicklung zu Verlusten, im Extremfall sogar zu Totalverlusten führen können. Es wird ausdrücklich empfohlen, pro Trade nur einen geringen Kapitaleinsatz zu tätigen, Anlagemittel auf mehrere Anlagen zu streuen und nie auf Kredit zu spekulieren. Eine individuelle Vermögens- und Anlageberatung kann aus rechtl. Gründen nicht gewährt werden.Alle im Brief abgebildeten Charts wurden, soweit nicht anders kenntlich, mit der Software marketmaker pp4 erstellt.Wir machen Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass die in STOCK SELECTION EUROPE enthaltenen Finanzanalysen und Empfehlungen zu einzelnen Finanzinstrumenten eine individuelle Anlageberatung durch Ihren Anlageberater oder Vermögensberater nicht ersetzen können. Unsere Analysen und Empfehlungen richten sich an alle Abonnenten und Leser unseres Börsenbriefes, die in ihrem Anlageverhalten sehr unterschiedlich sind. Daher berücksichtigen die Analysen und Empfehlungen dieses Börsenbriefes nicht Ihre persönliche Anlagesituation.
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