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Ölpreise bleiben flach, Rekordproduktion in den USA erwartet

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Nachrichtenquelle: Shareribs
13.08.2019, 13:07  |  602   |   
London 13.08.2019 - Die Ölpreise zeigen sich am Dienstag wieder leichter. Dabei stehen die Notierungen unter dem Eindruck der anhaltend schwachen Konjunkturaussichten. In den USA erwartet die EIA einen Anstieg der Förderung von Schieferöl.

Aktien- und Rohstoffmärkte bleiben weiterhin unter Druck. Der Handelsstreit zwischen China und den USA wird weiter verschärft. Anfang September dürften chinesische Importe im Umgang von 300 Mrd. USD mit Sonderzöllen in Höhe von 10 Prozent belegt werden. Es ist nicht absehbar, dass es vor der Deadline zu einer Einigung zwischen Peking und Washington kommen wird.

Die chinesische Regierung macht deutlich, dass man bereit ist, sich auf eine Auseinandersetzung mit den USA einzulassen. Der Yuan wurde erneut abgeschwächt, der Mittelwert sank am Dienstag auf das geringste Niveau gegenüber dem US-Dollar. Damit werden zwar Rohstoffkäufe, die in US-Dollar denominiert sind, potentiell teurer. Gleichzeitig wächst aber die Kaufkraft in China für US-Kunden.  

Das Risiko für eine schwächere Nachfrage nach Rohöl in der Volksrepublik belastet die Preise nach wie vor. Hinzu kommen Aussagen Saudi-Arabiens, welches in der vergangenen Woche ankündigte, die Rohölexporte im September unter der Marke von 7 Mio. Barrel/Tag halten zu wollen. Damit will Riad die globalen Rohölbestände abbauen, die weiterhin deutlich über dem Fünf-Jahresschnitt liegen.

Es wird erwartet, dass die Pläne auch im Zusammenhang mit den Berichten zu einem Börsengang von Saudi-Aramco stehen. Die Regierung in Riad hat ein Interesse an höheren Ölpreisen, was entsprechende Maßnahmen nach sich ziehen dürfte.

Erneut stehen die Planungen in Riad damit den Entwicklungen in den USA gegenüber. Die Energy Information Administration teilte mit, dass die Produktion in den sieben großen Schieferölvorkommen im September auf ein Rekordhoch von 8,77 Mio. Barrel/Tag steigen könnten.

Das Fass Brent-Rohöl verliert 0,5 Prozent auf 58,29 USD, WTI-Rohöl verliert 0,4 Prozent auf 54,71 USD/Barrel.



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