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MTU IM FOKUS Höhenflug hält an - Nächster Halt Dax?

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
13.08.2019, 17:44  |  513   |   |   

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Triebwerksbauer MTU ist einer der großen Profiteure des weltweiten Luftfahrtbooms. Umsatz und Gewinn legen seit Jahren konstant zu, die Aussichten sind rosig. Eine Kombination, die die Börse mag. Daher könnte der Münchener Konzern bald in den deutschen Börsenhimmel - den Dax - aufsteigen. Was los ist beim Unternehmen, was Analysten sagen und was die Aktie macht:

DAS IST LOS BEI MTU:

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Ich erwarte, dass der MTU Aero Engines steigt...
Ich erwarte, dass der MTU Aero Engines fällt...

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Es läuft richtig gut bei MTU. Das Münchner Unternehmen, seit 2005 an der Börse gelistet, hat seit Jahren meistens auf die richtigen Pferde gesetzt. Umsatz und Gewinn wachsen von Jahr zu Jahr, ein Ende ist nicht in Sicht. Ende Juli schraubte der Konzern einmal mehr seine Erwartungen nach oben. Dank eines lukrativeren Produktmixes und des Wartungsgeschäfts in China soll ein größerer Anteil des Umsatzes als operativer Gewinn hängen bleiben. "Damit halten wir die MTU auf Rekordkurs", hatte Vorstandschef Reiner Winkler bei der Vorlage der Zahlen des ersten Halbjahrs gesagt.

MTU entwickelt und baut an den Antrieben für Mittelstrecken- und Großraumjets von Boeing und Airbus mit. Auch der brasilianische Regionaljet-Hersteller Embraer setzt auf Triebwerke mit MTU-Beteiligung. Im Kampfjet Eurofighter sorgt ebenfalls MTU-Technik mit für den Vortrieb. Hinzu kommt das Wartungsgeschäft, das seine Gewinne zuletzt kräftig steigern konnte.

Ein eigenes MTU-Triebwerk gibt es nicht, und das aus gutem Grund: Die Entwicklung wäre so teuer, dass ein Flop eines Modells das Unternehmen leicht die Existenz kosten könnte. Doch in verschiedenen Bündnissen mit Partnern wie General Electric , der United-Technologies-Tochter Pratt & Whitney und früher auch dem britischen Hersteller Rolls-Royce hat sich MTU wichtige Anteile gesichert - und dadurch immer mehrere Eisen im Feuer.

Beim jüngsten Verkaufsschlager, dem Getriebefan-Antrieb für den Airbus-Megaseller A320neo und andere Typen, liefert MTU vor allem die Niederdruck-Turbine und den Hochdruckverdichter. Wichtigster Partner ist Pratt & Whitney, weshalb die Triebwerks-Bezeichnung auch mit dem Kürzel PW beginnt. Allerdings hat MTU für das Modell erstmals auch eine eigene Endmontagelinie aufgebaut. Obwohl die Antriebe anfangs mit Kinderkrankheiten Schlagzeilen machten, scheint die Nachfrage ungebremst.

Auch beim herkömmlichen Airbus A320 sowie den Langstreckenjets Airbus A350, Boeing 787 "Dreamliner", Boeing 777 sowie dem alten und neuen Jumbo-Jet 747 ist vielfach MTU-Technik mit an Bord. Arg verschätzt hatten sich die Münchner und ihre Partner beim weltgrößten Passagierjet A380. Airbus muss die Produktion mangels Nachfrage im Jahr 2021 - und damit nur 14 Jahre nach der ersten Auslieferung - einstellen.

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