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Pressemeldung: Union Investment: MarktTicker 32. Kalenderwoche
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Pressemeldung Union Investment: MarktTicker 32. Kalenderwoche

Nachrichtenquelle: Asset Standard
14.08.2019, 10:00  |  634   |   |   

China lässt Yuan abwerten

Wöchentliche Information zu den Kapitalmärkten für den Zeitraum vom 05. – 09. August 2019

  • Diese Woche: China lässt Yuan abwerten
  • Aktien: Nach Verlusten folgt Erholungsbewegung
  • Renten: Deutsche Zinskurve renditeseitig komplett im Minusbereich
  • Ausblick: Deutschland mit Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal

Was diese Woche wichtig war: China lässt Yuan abwerten

Chinesische Reaktion auf Trumps Zollankündigung

Die Reaktion der Chinesen auf Trumps Zollankündigung ließ nicht lange auf sich warten. Die chinesische Zentralbank (PBoC) ließ eine Abwertung des Yuan zu, was chinesische Exporteure begünstigt, da ihre Ausfuhren günstiger werden. Dadurch können die Firmen die Zolleffekte zum Teil kompensieren. Am Montag wertete der Yuan stark ab. Für einen US-Dollar erhielt man mehr als 7 Yuan – das war zuletzt im Frühjahr 2008 der Fall. Diese Marke galt lange als „rote Linie“, die die chinesische Notenbank nicht überschreiten werde. Dass sie es jetzt doch zugelassen hat, rief bei den Marktteilnehmern Sorgen vor einem möglichen Währungskrieg hervor und führte zunächst zu einer erhöhten Unsicherheit am Kapitalmarkt.

Oddo - Grafik - China lässt den Yuan abwerten


Abwertung geringer als von Anlegern befürchtet

Allerdings verlief die Abwertung weniger deutlich als von den Anlegern befürchtet. Letztlich stabilisierte sich der Kurs im Wochenverlauf knapp oberhalb der Marke von 7 Yuan. Zwar wurde ein Elfjahrestief erreicht. Die Stabilisierung half jedoch, die Märkte zu beruhigen. Die unsichere Lage dürfte aber anhalten. Wir gehen nicht davon aus, dass es vor der US-Präsidentschaftswahl im November 2020 ein neues Handelsabkommen zwischen den USA und China geben wird.

Veröffentlichte Konjunkturdaten

Bei den Konjunkturdaten fiel die schwache Industrieproduktion Deutschlands im Juni auf. Mit minus 1,5 Prozent hat sich wie befürchtet die schlechte Einschätzung bestätigt. Der deutsche Auftragseingang lag hingegen bei plus 2,5 Prozent und konnte zumindest von einem Großauftrag aus dem Nicht-EWU Ausland profitieren.

Die Einkaufsmanagerindizes des Dienstleistungssektors im Euroraum zeigten sich im Juli mit 53,2 Punkten recht solide.

In den USA fiel der ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe mit 53,7 Punkten etwas schwächer als erwartet aus.

Japan erzielte im zweiten Quartal 2019 ein BIP-Wachstum in Höhe von 0,4 Prozent, welches im Wesentlichen auf Vorzieheffekte der kommenden Mehrwertsteuererhöhung zurückzuführen war.

Aktien: Nach Verlusten folgt Erholungsbewegung

Angst vor Währungskrieg

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