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4 Value-Aktien mit aktuell geradezu unglaublichen Kennzahlen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
14.08.2019, 09:11  |  2785   |   |   

Klassische Value-Strategien haben in den letzten Quartalen überhaupt nicht funktioniert. Das muss allerdings kein Grund sein, den Kopf in den Sand zu stecken oder gar überteuerten Momentum-Aktien hinterherzujagen. Denn langfristig setzt sich der wahre Wert immer durch.

Hier sind vier ganz unterschiedliche Kandidaten mit geradezu unfassbaren Bewertungskennzahlen: Schaeffler (WKN: SHA015), Commerzbank (WKN: CBK100), Deutsche Lufthansa (WKN: 823212) und thyssenkrupp (WKN: 750000).

Schaeffler mit festem Hebel folgen [Werbung]
Ich erwarte, dass der Schaeffler steigt...
Ich erwarte, dass der Schaeffler fällt...

Verantwortlich für diese Werbung ist die Deutsche Bank AG. Die Wertpapierprospekte und Basisinformationsblätter zu diesen Produkten erhalten Sie über www.xmarkets.db.com. Disclaimer

Schaeffler: Verkannter Innovationschampion

Kein börsennotiertes Unternehmen meldet mehr Patente in Deutschland an als Schaeffler. Das Unternehmen spielt eine wichtige Rolle bei den Trendthemen „Elektromobilität“ und „Fahrzeugautonomie“ und sollte daher gut in der Lage sein, die Mobilitätswende erfolgreich mitzugehen. Dank kluger Zukäufe ist Schaeffler kurzfristig bei Elektroantrieben gut positioniert und mittelfristig kommen wegweisende Konzepte wie etwa der preisgekrönte Mover ins Spiel.

Trotz dieser Innovationskraft und operativen Gewinnen im Bereich von 1,5 Mrd. Euro über die letzten fünf Jahre wird der Konzern aktuell gerade einmal mit gut 4 Mrd. Euro bewertet. Das 2018er-KGV ist nun auf lachhafte 3,5 gesunken. Das ergibt nur Sinn, wenn Schaeffler über die kommenden Jahre nie wieder das Gewinnniveau der letzten Jahre erreichen kann, was bedeuten würde, dass sich der aktuelle Durchhänger nicht nur verstetigt, sondern auch noch verschlimmert.

Commerzbank: Substanzchampion mit fraglicher Zukunft

Die Bank an der Seite des fantastischen deutschen Mittelstands sollte eigentlich zu den führenden Geldhäusern Europas gehören. Stattdessen konnte selbst der langjährige Boom nicht dafür sorgen, dass die Commerzbank zurück in die Erfolgsspur findet. Mobilbanken und andere Fintechs greifen von unten an, die lokale etablierte Konkurrenz von der Seite und die europäischen und weltweiten Finanzriesen von oben.

So eingekesselt gelingt es nicht, auskömmliche Renditen zu erwirtschaften, zumal das ungünstige Zinsumfeld seit einer gefühlten Ewigkeit für Gegenwind sorgt. Aber 28 Mrd. Euro Eigenkapital, das beim Spottkurs von 5 Euro nur mit 6 Mrd. Euro bewertet wird, das ist schon krass. Noch sind ein paar Baustellen zu lösen, aber wenn das Management an den richtigen Hebeln zieht, dann müssten sich die in der Bilanz versteckten Werte mittelfristig auch an der Börse widerspiegeln.

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The Motley Fool GmbH – Disclaimer für Anlageempfehlungen

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