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iRobot, Etsy und Wirecard: 3 Aktien, bei denen man zuschlagen könnte, wenn die Kurse fallen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
18.08.2019, 09:18  |  4479   |   |   

Innerhalb der letzten Wochen kommt es zu immer mehr Angst und Volatilität auf den internationalen Börsenparketts. Die letzten Handelstage haben Indizes wie den Dow Jones und den DAX einige Punkte gekostet und wegen der wiederaufkeimenden Handelskonflikte ist unklar, ob schon bald wieder die Erholung einsetzt oder in den kommenden Tagen und Wochen mit weiteren Kursverlusten zu rechnen ist. Für den Fall, dass das zweite Szenario eintritt, möchte ich euch drei spannende Unternehmen vorstellen, bei denen man zuschlagen könnte, wenn die Kurse fallen.

Es geht genauer gesagt um die Aktien von iRobot (WKN: A0F5CC), Etsy (WKN: A14P98) und Wirecard (WKN: 747206). Alle drei Aktien sind in der Vergangenheit auf ein recht hohes Kursniveau gestiegen und kommen somit für den ein oder anderen Privatanleger sicher nicht für eine Investition in Frage. Sehen wir uns im Folgenden einmal an, wie sich die drei Unternehmen entwickeln und weshalb man bei weiteren Kursverlusten bei diesen Wertpapieren zuschlagen könnte.

iRobot

Wenn man auf den Chart von iRobot schaut, erkennt man recht schnell, dass die Aktie des US-Technologieunternehmens innerhalb der vergangenen Monate regelrecht auf Talfahrt geschickt wurde. Das liegt vor allem an den hohen Zöllen, mit denen der Staubsaugerroboter-Hersteller zu kämpfen hatte. Anfang des Jahres hat der US-Präsident Donald Trump nämlich auf bestimmte Waren Zölle in Höhe von 25 Prozent für Importe aus China angekündigt, womit auch der US-Hersteller getroffen wurde, da dieser in China produziert. Erneut unter Druck geriet iRobot erst kürzlich nach einer neuen Drohung des US-Präsidenten, die Importzölle nochmals zu erhöhen.

Heißt das etwa, dass es mit iRobot bergab geht? Ich glaube nicht. Zum einen wurde seitens des Unternehmens angekündigt, dass man die Zollbelastungen durch Preiserhöhungen bei den Produkten etwas ausgleichen wolle, zum anderen präsentierte der Staubsaugerroboter-Hersteller im zweiten Quartal weiteres ansehnliches Wachstum beim Umsatz. So konnte dieser international um 18 % und in den USA um 12 % gesteigert werden. Ganz spurlos gingen die Importzölle wohl nicht an iRobot vorbei, denn das operative Ergebnis war mit 5,3 Mio. US-Dollar wesentlich geringer als im Vorjahresquartal (13,4 Mio. US-Dollar).

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