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DAX-Wochenplan: Panik abgesagt: DAX kann sich stabilisieren

DAX-Wochenplan Panik abgesagt: DAX kann sich stabilisieren

Gastautor: Andreas Mueller
18.08.2019, 12:14  |  6767   |   |   

Die Rückkehr zu einer alten und wichtigen Chartmarke lockt erneut Bullen in den Markt. Kann der DAX in die alte Trading-Range eindringen und diese bis 11.850 durchlaufen?

Auf bereits knapp 7 Prozent beläuft sich der Minus im DAX binnen der letzten vier Wochen. Der Kalendermonat August steht mit 5 Prozent im roten Bereich, doch eine Erholung zum Wochenausklang schürt die Hoffnung auf steigende Kurse. Ob diese begründet ist und an welchen Marken man dies im Chart erkennen kann, spezifiziere ich in dieser Wochenanalyse.

In der Vorwochenanalyse wurde die Anspannung in den Aktienindizes bereits umfangreich thematisiert. Die dort gezeigte Handelsspanne konnte nach anfänglichen Tagen mit Erholungstendenzen dann zumindest kurzfristig nach unten verlassen werden. Bis dahin galt es, auf die entsprechenden Marken der Ober- und Unterseite zu achten und entsprechend in der Range aktiv zu werden.

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Auslöser für das Verlassen der Range war schliesslich erneut der Handelsstreit zwischen China und den USA. Die Verhandlungen könnten sich weiter hinziehen, hieß es aus den USA. US-Präsident Trump vertritt die Ansicht, dass Zölle zum Erfolg der Wirtschaft in den USA maßgeblich beitragen. Und unter diesen Argumenten litt die Wall Street, welche am Mittwoch mehr als 800 Punkte verlor und dies scheinbar anders sah. Als Trader sollte man solchen Trends zumindest intraday folgen, denn ein "Aussitzen" ist bei solch starken Bewegungen keine erfolgreiche Intraday-Strategie. Vielmehr macht es Sinn, auf solche Trends aufzuspringen oder bei Trendumkehr entsprechend aktiv zu werden. Folgendes Trading-Setup hatte ich hier einmal genauer beschrieben:

Dies konnte der exportlastige Deutsche Aktienmarkt nicht ignorieren. Am Donnerstag kam es daher zu starken Abgaben, die bis in den 11.260er-Bereich gingen. Ein Kursniveau, was wir seit 5 Monaten nicht mehr gesehen hatten. Darauf folgte dann eine fast ebenso dynamische Gegenreaktion, welche ebenfalls von der Wall Street eingeleitet wurde - ab diesem Punkt ging US-Präsident Donald Trump dann von einer zeitnahen Einigung mit China aus, was die Märkte positiv beflügelte. Im Manager-Magazin sind dazu ein paar Fakten vermerkt, welche eine Vergeltung Pekings auch erst einmal ausschließen.

Die Rückeroberung der alten Range stand als Ergebnis am Freitag auf der Agenda, welche nun mit positiven US-Konjunkturdaten zum Konsumklima und vom Arbeitsmarkt erneute Hoffnung auf eine sanfte Landung der Wirtschaft schürt. Im Chartbild selbst ist damit der Ausbruch auf der Unterseite entsprechend vereitelt und der DAX erneut von der alten Range angezogen worden. Diese verläuft an folgenden Eckpunkten:

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