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Kupfer und Nickel konsolidieren

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Nachrichtenquelle: Shareribs
20.08.2019, 16:12  |  362   |   
London 20.08.2019 - Für Kupfer und Nickel geht es an der London Metal Exchange wieder leicht nach unten. Die Maßnahmen Chinas zur Stützung der Konjunktur werden nicht als ausreichend erachtet. Zudem sind die Kupferbestände zuletzt stark gestiegen.

Für die Industriemetalle an der LME geht die Durststrecke weiter. Zwar hat sich der Nickelpreis in den vergangenen Wochen nach oben gearbeitet, angesichts der Unsicherheiten bleibt die Erholung aber auf tönernen Füßen.

Grund für die starke Aufwärtsbewegung bei Nickel sind die Sorgen der Marktteilnehmer hinsichtlich der Angebotsentwicklung, nachdem bekanntwurde, dass Indonesien, als größter Nickellieferant der Welt, das Vorziehen des Exportverbots diskutiert. Dieses könnte bereits in diesem Jahr kommen und würde das Angebot stark beeinträchtigen.

Kupfer notiert weiterhin um die Marke von 5.700 USD. Hier sorgen die anhaltend schwachen Konjunkturdaten aus der Volksrepublik für ein schwieriges Umfeld. Hinzu kommt ein starker Anstieg der Lagerbestände in den Warenhäusern der London Metal Exchange. Allein in der letzten Woche war hier ein Plus um mehr als 60.000 Tonnen zu verzeichnen, seit Mais haben sich die Bestände verdoppelt.

Ein Analyst von Citi sagte dazu, dass der globale Kupfermarkt in diesem Jahr ausgeglichen sein wird. Das makroökonomische Umfeld wird somit das Zünglein an der Waage für die Entwicklung der Preise sein. Die Nachfrage soll in diesem Jahr bei 24 Mio. Tonnen liegen, wobei die Nachfrage in der Volksrepublik bei rund 12 Mio. Tonnen liegen soll.

China hat am Dienstag einen Referenzzins leicht gesenkt, was nach Ansicht von Ökonomen aber erst längerfristige Auswirkungen haben dürfte. Darüber hinaus dürfte Peking künftig auch die Zinsen für längerfristige Darlehen senken.

Am Wochenende findet in Frankreich der G7-Gipfel statt. Aufgrund der starken Diskrepanzen zwischen den Industrienationen, wird nicht davon ausgegangen, dass es keine gemeinsame Abschlusserklärung geben wird. Auch wenn ein solcher Schritt wenig überraschend kommt, so würde dies den Graben in der internationalen Gemeinschaft nochmals deutlich machen und das Vertrauen der Wirtschaft in die Politik schädigen.

Die Aluminiumbestände an der LME sind am Montag um 6.900 auf 962.350 Tonnen gesunken, bei Kupfer war ein Rückgang um 1.850 auf 330.125 Tonnen zu verzeichnen. Die Nickelbestände stiegen um 4.506 auf 149.640 Tonnen und bei Zink war ein Rückgang um 875 auf 72.425 Tonnen zu verzeichnen.

Die Tonne Aluminium verbessert sich um 0,1 Prozent auf 1.773 USD, Blei notiert bei 2.054 USD. Kupfer gibt 0,3 Prozent auf 5.732 USD ab, Nickel korrigiert um 1,3 Prozent auf 15.779 USD und Zink büßt 0,6 Prozent auf 2.238 USD ein.   



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