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Ministerpräsident: Iranischer Tanker nicht auf Weg nach Griechenland
Foto: Chris Boswell - 123rf Stockfoto

Ministerpräsident Iranischer Tanker nicht auf Weg nach Griechenland

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
22.08.2019, 17:20  |  1138   |   |   

PARIS (dpa-AFX) - Der zeitweise vor Gibraltar festgehaltene iranische Öltanker ist entgegen ersten Berichten anscheinend nicht auf dem Weg zur griechischen Hafenstadt Kalamata. Die "AdrianDarya-1" fahre nicht in Richtung Griechenland und habe bisher keine offizielle Anfrage zum Ankern gestellt, sagte der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis dem französischen Fernsehsender France24 am Donnerstag.

Der Kurs des Schiffes zieht Griechenland in den amerikanisch-iranischen Konflikt um den Öltanker hinein. Das Schiff war unter dem Namen "Grace 1" mehr als sechs Wochen von Gibraltar unter dem Vorwurf festgehalten worden, das EU-Embargo gegen Syrien zu unterlaufen. Am Dienstag hatte das US-Außenministerium Griechenland und andere Mittelmeerländer gewarnt, dass Washington Geschäfte mit dem Tanker als Unterstützung von Terroristen werte.

Nachdem Gibraltar das Schiff festgesetzt hatte, hatte der Iran einen britischen Tanker unter dem Vorwurf des Verstoßes gegen Seefahrtsregeln festgesetzt. Mitsotakis sagte in dem Interview, er habe keine Bedenken, griechische Schiffe durch die Straße von Hormus zu schicken. Die Meerenge liegt zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Die Situation sei komplex, sagte Mitsotakis, der am Donnerstag beim französischen Staatschef Emmanuel Macron in Paris war.

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif warnte am Donnerstag vor einer Beteiligung anderer Länder am US-Marineeinsatz im Persischen Golf. "Ich hoffe, Länder überlegen es sich zweimal, bevor sie dieser sehr feindlichen Handlung der USA gegen den Iran zustimmen", sagt Sarif in Oslo zum Abschluss seiner Reise nach Finnland, Schweden und Norwegen. An diesem Freitag wird Sarif in Frankreich erwartet.

Der norwegische Außenminister Ine Eriksen Soreide erklärte, Norwegen sei als große Seefahrtnation direkt von Sabotage von Handelsschiffen betroffen. Oslo prüfe noch, ob es an einem Marineeinsatz zum Schutz der Seefahrtslinien im Persischen Golf teilnehme./ari/DP/zb

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