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Pressemeldung: Pictet: Gesucht: Ein Netz des 21. Jahrhunderts, das Energie für eine kohlenstofffreie Zukunft liefert
Foto: www.assetstandard.de

Pressemeldung Pictet: Gesucht: Ein Netz des 21. Jahrhunderts, das Energie für eine kohlenstofffreie Zukunft liefert

Nachrichtenquelle: Asset Standard
23.08.2019, 12:00  |  646   |   |   

Erneuerbare Energie ist günstig geworden und im Überschuss vorhanden. Jetzt brauchen wir nur noch eine moderne Netzinfrastruktur, damit wir diese Energie besser nutzen können.

Erneuerbare Energie ist günstig geworden und im Überschuss vorhanden. Jetzt brauchen wir nur noch eine moderne Netzinfrastruktur, damit wir diese Energie besser nutzen können.

Indiana ist von allen US-Bundesstaaten der zweitgrösste Kohlekonsument. Und gehört gleichzeitig zu den 10 grössten Produzenten in den USA. Warum also hat der Bundesstaat beschlossen, Kohle zu verbannen? Die Antwort ist einfach: die Kosten. 

Indiana, das seit den 1830er Jahren Kohle abbaut, wendet sich jetzt von fossilen Brennstoffen ab und stellt auf Solar- und Windenergie um, weil sich dadurch – so der grösste regionale Versorger – mehrere Milliarden US-Dollar für die Verbraucher einsparen lassen.

Indiana ist kein Einzelfall. Auch in anderen US-Bundesstaaten und anderen Ländern sind die Kosten für die Erzeugung erneuerbarer Energie stark gesunken, sodass Solar- und Windenergie den fossilen Brennstoffen bald den Rang ablaufen wird.1

Das sind gute Neuigkeiten für die Städte und Länder, die auf der einen Seite die für die Erderwärmung mitverantwortlichen Kohlenstoffemissionen senken müssen, auf der anderen Seite aber der explodierenden Nachfrage nach Strom im Zuge des rasanten Wachstums vernetzter Geräte, Fahrzeuge und Gebäude Rechnung tragen müssen.

Günstige und saubere Energie ist jedoch nutzlos, wenn sie nicht dort hingelangt, wo sie benötigt wird, und das Tag und Nacht, ohne Unterbrechung. An dieser Stelle kommt das Stromnetz ins Spiel.

Stromnetze stimmen die erzeugte Strommenge auf die Last bzw. die entnommene Menge ab. Die heutige Netzinfrastruktur ist allerdings durch extreme Wetterereignisse wie Hurrikans und Waldbrände stark angeschlagen und kann die Flut an erneuerbarer Energie gar nicht bewältigen.

Aufgrund der Unberechenbarkeit von Sonne oder Wind sind diese Energiequellen auch wenig geeignet für eine Energieversorgung in grossem Stil.

Die Welt muss also eine moderne Übertragungsinfrastruktur entwickeln.

Um sich über mögliche Lösungen zu informieren, haben Mitglieder des Pictet-Clean Energy Advisory Board (AB) und das Investmentteam der Strategie vor kurzem das National Renewable Energy Laboratory (NREL) in Denver und das Electric Power Research Institute in Palo Alto besucht, zwei Einrichtungen, die für ihre wegweisende Forschung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien bekannt sind.

Dort konnten sich unsere AB-Mitglieder selbst von den Fortschritten bei Technologie auf Basis von erneuerbarer Energie überzeugen und bekamen ganz neue Einblicke in den Infrastrukturbedarf, der aus der Verbreitung von Elektrofahrzeugen resultiert, sowie in die Herausforderungen und Chancen bei der Integration des wachsenden Anteils erneuerbarer Energie in das Stromnetz.

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