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Immer mehr Anbieter erleichtern grenz- und währungsübergreifenden Geldtransfer

Gastautor: IR-Nachrichten
26.08.2019, 15:01  |  310   |   

Der internationale Geldtransfer ist in den letzten Jahren immer einfacher geworden. Waren Auslandsüberweisungen früher noch mit einem hohen Zeitaufwand verbunden, gibt es nun Anbietern wie Western Union, die Aufträge dieser Art deutlich schneller abwickeln.

Für Verbraucher entsteht dadurch in vielen Fällen mehr Flexibilität. Auch der Gesetzgeber hat darüber hinaus zumindest innerhalb der Europäischen Union die Grundlagen dafür geschaffen, dass Überweisungsaufträge schneller umgesetzt werden und den Verbrauchern das Geld damit rascher zur Verfügung steht. Trotzdem sind Bankkunden gerade beim weltweiten Geldtransfer häufig auf einen kompetenten Partner an ihrer Seite angewiesen.

SEPA-Lastschrift bringt nur in der EU Erleichterung

Mit Einführung der SEPA-Lastschrift sollte der Geldverkehr auf internationaler Ebene sowohl einfacher als auch sicherer werden. Doch nur die wenigsten Verbraucher wissen, dass die SEPA-Vorteile nur für die Europäische Union gelten. Die SEPA-Überweisung kann für Aufträge in sämtlichen EU-Ländern genutzt werden. Bei Überweisungen, die beispielsweise an Kontoinhaber in den USA gehen, sieht das anders aus.

Für diesen Geldtransfer müssen Verbraucher zum einen deutlich mehr Zeit einplanen und zum anderen sind höhere Kosten zu erwarten. Die Gebühren, die für die Auslandsüberweisung anfallen, sind unterschiedlich hoch, weshalb es empfehlenswert ist, diese vorher zu erfragen. Weiterhin werden sie nicht nur von der Bank des Auftraggebers berechnet. Meistens kommen auch Gebühren von der Bank des Empfängers dazu.

Beim währungsübergreifenden Geldtransfer ohne Hilfe eines weiteren Anbieters muss eine weitere Besonderheit berücksichtigt werden. Hierbei handelt es sich um den Wechselkurs. Es gelten prinzipiell die tagesaktuellen Wechselkurse, weshalb hier natürlich deutliche Schwankungen auftreten können. Bei Überweisungen ins außereuropäische Ausland wird zudem nicht die BIC-, sondern die SWIFT-Nummer des Empfängers benötigt. Wird beim währungsübergreifenden Geldtransfer die Summe von 12.500 Euro überschritten, muss die Überweisung angemeldet werden. Die Meldevorschriften werden von dem AWV, dem Außenwirtschaftsverkehr, geregelt. Über ein spezielles Formular werden die Transferdaten an die Bundesbank übergeben.

Auslandsüberweisungen dauern unterschiedlich lange

Auslandsüberweisungen unterscheiden sich nicht nur aufgrund der Gebühren voneinander, sondern auch durch die Dauer. Für sämtliche SEPA-Überweisungen, die innerhalb der EU vorgenommen werden, gilt die 1-Tages-Regel als bindend. Bei Überweisungen in Fremdwährung ist das nicht der Fall. Hier müssen in der Regel mehrere Bearbeitungstage eingeplant werden, was insbesondere bei der Einhaltung von Zahlungsfristen berücksichtigt werden muss.

Ausnahmen gelten für Verbraucher, die auf die Angebote von Anbietern zurückgreifen, die sich auf den internationalen Geldtransfer spezialisiert haben. Beispielsweise ist es Verbrauchern mit Western Union möglich, Geld in Echtzeit zu transferieren. Dabei spielt es keine Rolle, wo genau sich der Empfänger auf dem Globus befindet. Solche Anbieter räumen den Bankkunden in der Regel ein Höchstmaß an Flexibilität ein, da der Geldtransfer hier sowohl durch Barmittel als auch mit Anwendung von Kreditkarte oder über das eigene Bankkonto möglich ist.

Allerdings sind auch solche Dienstleistungen nicht vollkommen kostenlos. Für die Verbraucher fallen bei diesen Formen des währungsübergreifenden Geldtransfers Gebühren an. Diese sind in der Regel aber deutlich günstiger und vor allem als Festbetrag kalkulierbar. Immer öfter werden internationale Überweisungen über das Online- oder Mobile Banking aufgegeben. Gerade das Mobile Banking ermöglicht ein Höchstmaß an Flexibilität, da einzelne Aufträge so auch von unterwegs ganz leicht abgeschickt werden können.

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