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cannabisradar.de Neuer Mega-Markt: Cannabis in der Zahnmedizin und bei Mundpflegeprodukten

27.08.2019, 00:15  |  3817   |   |   

Angesichts der Auswirkungen von Cannabis und Cannabisprodukten in der medizinischen Versorgung sollte es uns nicht überraschen, dass sie auch in der Zahnheilkunde Verwendung finden. Aber werfen wir zunächst einen Blick auf die bekannten Auswirkungen des Cannabiskonsums auf den Mund und die Zahngesundheit.
 

 

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Das Rauchen von Cannabis ist nicht wirklich positiv für die Mundgesundheit. Ebenso wie das Rauchen von Tabak kann es zu vermehrten Zahnbelägen, Karies, Zahnfleischerkrankungen und einem erhöhten Risiko für Mund- und Halskrebs führen. Es ist auch verantwortlich für Mundgeruch, veränderten Geschmackssinn oder verfärbte und verfaulte Zähne. Der Teer in Cannabis-Zigaretten/Joints enthält Karzinogene, die mit denen von Tabakzigaretten vergleichbar sind, und es wurde vermutet, dass eine einzelne Cannabis-Zigarette schädlicher sein könnte als die letztere, da der Teer tiefer eingeatmet wird. Parodontitis ist eine häufige chronische Erkrankung bei Rauchern. Eine Studie mit Jugendlichen in Chile ergab jedoch keinen Zusammenhang zwischen regelmäßigem Cannabiskonsum und Parodontitis. Es ist jedoch zu erwarten, dass ein langfristiger Konsum später im Leben zu Parodontitis führen würde. In einem histometrischen Experiment wiesen Laborratten, die Cannabisrauch ausgesetzt waren, einen signifikanten Anstieg des alveolären Knochenverlusts aufgrund von Parodontitis auf, obwohl Untersuchungen gezeigt haben, dass bestimmte Cannabinoide wie das nicht-psychotrope Cannabidiol (CBD) den Knochenverlust verhindern können. Beachten Sie, dass laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Munderkrankungen die häufigsten nicht übertragbaren Krankheiten sind.

Das Rauchen von Cannabis für Mund und Zähne scheint ungesund zu sein, doch scheinen CBD-Produkte eine positive Wirkung als ergänzende Behandlung und Vorbeugung in der Mundpflege zu haben. Cannabidiol erfreut sich in den USA immer größerer Beliebtheit. Bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter 2.000 Erwachsenen gaben 1.500 von ihnen an, in den letzten drei Monaten CBD-Produkt verwendet zu haben. Der Zusatz von CBD in Dentalprodukten ist sinnvoll, da sich diese Substanz als positiv auf die Knochen auswirkt und zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen geeignet sein soll.

 

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Einige Patienten berichten, dass sie sich mit Cannabis selbstbehandelt haben, um sich vor Terminen bei einem Zahnarzt zu beruhigen. Wie oben erwähnt, ist Rauchen nicht die beste Option, aber CBD-Öle haben sich in vielen Studien oft als erfolgreich bei Angstgefühlen erwiesen.

Einige Cannabis-Pharmaunternehmen sind bereits dabei, aus Cannabis gewonnene Mundpflegelösungen zu entwickeln und zu testen. Die einfachste Implementierung von CBD scheint die in Mundwässern und in natürlicher Zahnpasta zu sein, aber mit seiner entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung könnte CBD leicht in Medikamenten nach einer Zahnoperation oder allein in Form von reinem CBD-Öl enthalten sein.

 

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