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Kryptowährungen Währungskrieg: China rüstet sich mit Zentralbank-Coin, USA hinkt hinterher

02.09.2019, 09:39  |  5630   |   |   

Chinas Notenbank steht kurz davor eine staatliche Kryptowährung herauszugeben. Womöglich will sich das Land der Mitte so für einen Währungskrieg mit den USA rüsten. Die westliche Konkurrenz lässt auf sich warten: Lediglich Facebook plant mit Libra ein ähnliches, aber nichtstaatliches Produkt.

Die chinesische Zentralbank plant die baldige Einführung einer staatlichen Kryptowährung. Bereits am 11. November 2019, dem traditionell umsatzstärksten Onlineshopping-Tag in China, könnte es soweit sein. Zunächst sei die Ausgabe der Digitalwährung an sieben Institutionen, darunter Alibaba und Tencent, geplant. Langfristig könnte der chinesische Zentralbank-Coin aber auch international verfügbar sein, so das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes".

Charles Liu, Chairman der Private Equity-Firma HAO International, erklärte: "Chinas strategischer Plan ist es, sich stärker mit dem Rest der Welt zu vernetzten. Eine staatliche Kryptowährung ist nur eines der Mittel, um einen stärker internationalisierten Yuan zu haben. Es ist alles strategisch".

Die "ARD" berichtet indes, dass die chinesische Kryptowährung eine "Waffe im Handelskrieg sei". Mit der neuen Kryptowährung wolle China sich gegen den Wertverlust des Yuan absichern. Der Handelsstreit zwischen China und den USA hatte sich zuletzt immer stärker zu einem Währungskrieg entwickelt: US-Präsident Trump hatte China Währungsmanipulation vorgeworfen, während er gleichzeitig die US-Notenbank Fed zu weiteren Zinssenkungen drängte.

Bisher gibt es keinen westlichen Staat, der die zeitnahe Einführung einer staatlichen Kryptowährung plant. Lediglich der US-Technologieriese Facebook entwickelt einen Stablecoin namens Libra, welcher mit der chinesischen Kryptowährung vergleichbar ist. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte mehrfach die Konkurrenz aus China als Argument für die Einführung von Libra angebracht.

Autor: Ferdinand Hammer

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1 Kommentare

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Kommentare

Ja klar hat man. 1. kann man wenn die Dienstleistung nicht erbracht wurde bei der Kreditkartenherausgeberin (das ist nicht zwingend die Bank, steht hinten auf der Karte) ein Formular verlangen und ausfüllen.

Bei mir wurde jede Buchung anschliessend immer storniert für die Kreditkartenfirma ist es ein einfaches herauszufinden, wer hier betrügt und die Auszahlung blockieren, es benötigt ja ein Terminal& eim Agreement mit Visa/Mastercard, dieses regelt diese Geschichten abschliessend.

Sollte sich die Bank Querstellen, würd ich die Rechnung nicht zahlen und auf den Rechtsweg verweisen, das eintreiben von Schulden die auf Betrug basieren ist Gehilfenschaft, damit macht sich die Bank mit strafbar, wenn Sie strafbares Verhalten nicht unterbindet sondern fördetz

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