Pressemeldung: Union Investment: MarktTicker 35. Kalenderwoche
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Pressemeldung Union Investment: MarktTicker 35. Kalenderwoche

Nachrichtenquelle: Asset Standard
02.09.2019, 11:05  |  1091   |   |   

Die nach der Verschärfung des Handelskonfliktes nun wieder moderatere Rhetorik der Beteiligten lässt Hoffnung aufkeimen.

Wöchentliche Information zu den Kapitalmärkten für den Zeitraum vom 26. – 30. August 2019

    Was diese Woche wichtig war:

China reagiert seinerseits mit Strafzöllen

Zahlreiche Ereignisse nahmen in der Berichtswoche Einfluss auf die Finanzmärkte. Am späten Freitagnachmittag der Vorwoche hat China mit der Ankündigung zusätzlicher Zölle in Höhe von fünf bis zehn Prozent auf US-amerikanische Waren im Gegenwert von 75 Milliarden US-Dollar überrascht. Ab 1. September und 15. Dezember werden vor allem wichtige Produkte wie Soja, Erdöl und Autos hiervon betroffen sein. Dies sorgte für großen Ärger bei der US-Aministration, die darauf ebenfalls neue Zölle verhängte. Präsident Trump schlug dann aber, auch im Rahmen des G7-Gipfels am Wochenende, wieder sanftere Töne an. Auf US-Seite zeigte man sich überzeugt, dass die chinesischen Unterhändler wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren werden. Zunächst gaben die Aktienmärkte deutlich ab, konnten im Verlauf der Berichtswoche angesichts der jüngsten eher freundlichen Rhetorik zum Handelskonflikt aber zumeist ins Plus drehen.

Jackson Hole: US-Notenbank mit Zinssenkungsbereitschaft

In seiner Rede im US-amerikanischen Jackson Hole deutete Fed-Chef Jerome Powell auf die weitere Zinssenkungsbereitschaft der Zentralbank hin: Die US- Wirtschaft sei in gutem Zustand, es gebe jedoch auch signifikante Risiken. Dies schürte weitere Zinssenkungserwartungen unter Anlegern, wenngleich vorerst aber keine radikale geldpolitische Lockerung durch die Fed zu erwarten ist.

Deutsche Wirtschaftsdaten weiter schlecht

Der zum Wochenauftakt mit Spannung erwartete Ifo-Geschäftsklimaindex zeigte sich im August wie befürchtet schwächer. Mit 94,3 Punkten lag das Konjunkturbarometer der deutschen Wirtschaft so niedrig wie zuletzt im November 2012. Der Umfrage unter 9.000 deutschen Führungskräften zufolge verdichten sich die Anzeichen für eine Rezession in Deutschland. Neben der schon länger anhaltenden Schwäche im Industriebereich verschlechtert sich zuletzt auch die Stimmung im Dienstleistungssektor.

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