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Bye-Bye Bitcoin & Co. illegal: Burundi verbietet Kryptowährungen

05.09.2019, 12:36  |  1768   |   |   

Burundi, ein Binnenstaat in Ostafrika mit circa 10,86 Millionen Einwohnern, hat ein Handelsverbot für Kryptowährungen auf seinem Territorium verhängt. Der kleinste Staat Afrikas vertritt die Auffassung, dass Nutzern von Kryptowährungen diese ihnen im Falle von finanziellen Problemen keinen Schutz bieten würden. So berichtet es Bloomberg.

Dass Verbot wurde vor dem Hintergrund verhängt, weil einige Burundier beim Handel mit virtuellen Währungen erhebliche Summen verloren haben und die Regierung dazu aufforderten, entsprechend einzugreifen, so berichtet es Alfred Nyobewumusi, Direktor der Mikrofinanzabteilung der Zentralbank. Bitcoin und Ethereum, aber auch alle anderen digitale Währungen, seien jetzt im Land illegal. "Es könnten harte Maßnahmen gegen alle ergriffen werden, die diese Entscheidung nicht respektieren", kündigte Nyobewumusi in einem Interview in Bujumbura an.

Kryptowährung haben sich in Afrika schnell verbreitet, denn sie ermöglichen einen Zugang zum Kapitalmarkt. Gleichzeitig gibt es erste Maßnahmen und Stimmen gegen digitale Währungen. So warnte der stellvertretende Gouverneur der Bank von Uganda, Louis Kaskende, vor Investitionen in unregulierte Kryptowährungen und die Notenbank von Malawi legte fest, dass Kryptowährungen kein gesetzliches Zahlungsmittel seien.

Bereits zu einem früheren Zeitpunkt hatten Algerien (2018), Ägypten (Januar 2018) und Marokko (November 2017) Bitcoin & Co. verboten. In Ägypten scheinen die Behörden einen neuen Weg einzuschlagen, denn im Mai 2019 wurde bekannt, dass es einen Gesetzesentwurf gibt der dem Verwaltungsrat der Zentralbank Ägyptens (CBE) das Recht geben würde, Kryptowährungen zu regulieren und mehrere, möglicherweise teure Lizenzen für Geschäfte zu verlangen. Hier steht eine Entscheidung noch aus.

Indien erwägt auch ein Verbot von Kryptowährung, aber es scheint, dass sich der Rest der Welt mit der Existenz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen abgefunden hat. So auch der Gouverneur der Bank of England, Mark Carney, der letzten Monat vorschlug eine digitale Währung in den Mittelpunkt des globalen Währungssystems zu stellen. Sie könnte den US-Dollar als Reservewährung der Welt ersetzen, so Forbes. "Eine digitale Währung könnte den dominierenden Einfluss des US-Dollars auf den Welthandel dämpfen", sagte Carney. Die Ausführungen sollen Bitcoin-Fans begeistert haben, denn die Kryptoleitwährung würde weitestgehend dem entsprechen, was Carney von einer Kryptowährung erwartet, so Richard Galvin, ehemaliger Investmentbanker bei JPMorgan Chase und jetzt Chief Executive von Digital Asset Capital Management.

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