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Aktien New York: Hoffnung im Handelsstreit und US-Daten entfesseln die Anleger
Foto: SVLuma - Fotolia

Aktien New York Hoffnung im Handelsstreit und US-Daten entfesseln die Anleger

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
05.09.2019, 20:10  |  4490   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Angesichts neuer Gespräche zwischen den USA und China im Handelsstreit haben die Anleger am Donnerstag an der Wall Street munter zugegriffen. Der Dow Jones knüpfte mit einem deutlichen Plus von 1,50 Prozent auf 26 750,38 Punkte an seinen starken Vortag an. Mit dem potenziell größten Tagesgewinn seit drei Monaten probiert er nach seinem Zick-Zack-Kurs der vergangenen Wochen einen lang ersehnten Ausbruch. In der Spitze schaffte er es sogar erstmals seit über einem Monat wieder über die 26 800 Punkte.

Zur Entschärfung ihres Handelskriegs haben die USA und China neue Verhandlungen vereinbart. Anfang Oktober soll es in Washington neue direkte Gespräche geben, die ab Mitte September auf Arbeitsebene vorbereitet werden, wie das Handelsministerium in Peking mitteilte. Außerdem kamen aus den USA erfreuliche konjunkturelle Nachrichten: Die Privatwirtschaft hatte im August mehr Stellen geschaffen als erwartet und sendete damit positive Signale für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die US-Industrie überraschte außerdem mit ihren Auftragsdaten für Juli positiv.

Auch die anderen Indizes neben dem Dow schicken sich an, ihren seit August bestehenden Schlingerkurs am Donnerstag zu beenden. Der marktbreite S&P 500 stieg um 1,27 Prozent auf 2975,18 Punkte, während der technologielastige Nasdaq 100 um 1,65 Prozent auf 7846,92 Zähler vorrückte.

Ein Gradmesser für die bessere Stimmung blieben die weiter anziehenden Chipwerte. Nvidia schafften es mit einem Anstieg um 5,8 Prozent an die Spitze im Auswahlindex Nasdaq 100. Micron stieg in der Spitze bis an die 50-Dollar-Marke und damit auf ein Hoch seit einem Jahr. Aus der Branche rückten auch Intel nochmals um 2,7 Prozent vor, womit sie wie schon am Vortag im Dow vorne dazu gehörten.

Unter den Einzelwerten sorgten einige Nachzügler mit Quartalszahlen für Bewegung. Der erst im Juni an die Börse gegangene Anbieter von Kommunikationslösungen Slack enttäuschte mit einer geringer als erwarteten Aufstockung der Umsatzprognose. Viele Anleger wurden damit nach einem Vortagskurssprung um 8 Prozent zunächst auf dem falsche Fuße erwischt. Die Aktie brach erst prozentual zweistellig ein, erholte sich dann aber zusehends. Zuletzt betrug das Minus noch etwa 2,5 Prozent.

Mit einem besonders großen Kurssprung fielen die Papiere der Juwelierkette Signet auf, die um 24 Prozent nach oben schossen. Die Anleger freuten sich nach einem guten zweiten Quartal über eine optimistischere Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Auch die Papiere des Softwareunternehmens Cloudera gewannen nach gesunkener Verlustprognose zweistellig, in diesem Falle waren es 16,5 Prozent./tih/fba

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Kommentare

Hier gilt der Spruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt und die Börsen laufen nur weil es sonst wenig andere Anlagemöglichkeiten gibt.... der Handelsstreit mit China, Russland, USA, Europa, liegt einfach an der Maßgabe das jeder um jeden Preis Wachstum braucht, und die Ressourcen auf dem Planeten Erde begrenzt sind und man jetzt schon alles zerstört im Names des Profites.

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