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Silber bricht ein

Gastautor: Martin Siegel
06.09.2019, 08:48  |  10694   |   |   

Tagesbericht vom 06.09.19

Der Goldpreis fällt im gestrigen New Yorker Handel von 1.542 auf 1.519 $/oz. Heute Morgen stabilisiert sich der Goldpreis im Handel in Shanghai und Hongkong und notiert aktuell mit 1.516 $/oz um 29 $/oz unter dem Vortagesniveau. Die Goldminenaktien fallen weltweit deutlich zurück.


Von der Weltfinanzkrise zum Crack-up-Boom (Katastrophenhausse)

CSU-Chef Markus Söder: „Deutschland alleine wird das Weltklima nicht retten, aber wir können einen wichtigen Beitrag leisten“.

Dänischer Politikwissenschaftler Prof. Björn Lomborg: Die Energiewende in Deutschland hat sich als unglaublich kostspielig und unwirksam erwiesen. Mit jährlich 43 Mrd Euro werde die Erderwärmung allenfalls um 0,01 Grad gedrosselt“.


Die Edelmetallmärkte

Auf Eurobasis fällt der Goldpreis bei einem etwas leichteren Dollar deutlich zurück (aktueller Preis 44.132 Euro/kg, Vortag 45.056 Euro/kg). Am 18.07.11 hat der Goldpreis die vorläufige Zielmarke von 1.600 $/oz nach einer zehnjährigen Hausse überschritten und wurde damit erstmals seit über 20 Jahren wieder fair bewertet. Durch Preissteigerungen und die Ausweitung der Kreditmenge hat sich der faire Wert für den Goldpreis mittlerweile auf 1.800 $/oz erhöht. Mit der anhaltend volatilen Entwicklung an den Finanzmärkten ist nach heutiger Kaufkraft ein Preisband zwischen 1.700 und 1.900 $/oz gerechtfertigt. Unter 1.700 $/oz bleibt der Goldpreis unterbewertet, über 1.900 $/oz (nach aktueller Kaufkraft) beginnt eine relative Überbewertung. Bei einem Goldpreis von über 1.800 $/oz können viele Goldproduzenten profitabel wachsen und die Goldproduktion insgesamt längerfristig erhöhen. Bei einem Goldpreis von unter 1.700 $/oz wird die Goldproduktion mittelfristig sinken. Wegen fehlender Anlagealternativen empfiehlt es sich, auch zum Beginn einer zu erwartenden Übertreibungsphase voll in Gold, Silber und in Edelmetallaktien investiert zu bleiben. Mit der zwischen Anfang 2011 und 2015 über mehrere Jahre negativen Berichterstattung wurden die schwachen Hände aus dem Goldmarkt vertrieben, so dass nach dem mehrfachen Ausverkauf mit einer längerfristigen stabilen und freundlichen Preisentwicklung gerechnet werden kann. In der kommenden Inflationsphase (Crack-up-Boom, Beschreibung in der Zeitschrift „Smart-Investor“, Ausgabe April 2009 (http://www.smartinvestor.de/pdf/Smart-Investor-4-2009-S-44-49.pdf) wird der Zielkurs des Goldpreises deutlich angehoben werden müssen.
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