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Aufruf für Anleger Petition unterschreiben: Keine weitere steuerliche Diskriminierung privater Anleger!

06.09.2019, 10:17  |  8903   |   |   

"Stoppt den Steuerirrsinn": Unter diesem klaren Statement hat die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) eine Petition gestartet, die alle Anleger etwas angeht. Es geht um drei Hauptthemen: 1. Finanztransaktionssteuer (Aktiensteuer), 2. Solidaritätszuschlag und 3. Einschränkung der Verlustanrechnung.

Auf der DSW-Internetseite: Stoppt den Steuerirrsinn, SIEHE HIER, können Anleger den Musterbrief an den Bundesminister der Finanzen, Olaf Scholz, einsehen. Auf der Seite gibt es im unteren Teil ein kurzes Online-Formular, um sich an der Petition zu beteiligen. Mehr als 2.900 Personen haben bereits unterzeichnet.

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Warum ist das wichtig für Anleger?

Die Idee einer Finanztransaktionssteuer wurde vor dem Hintergrund der letzten Finanzkrise geboren und konnte seither nicht umgesetzt werden. Jedoch möchte Olaf Scholz dieses Projekt zum Erfolg führen, weshalb immer neue Konstruktionspläne durchgespielt werden. Statt wie ursprünglich geplant eine Steuer zur Eindämmung von hochspekulativen Finanzgeschäften zu schaffen, will Scholz eine Steuer ausschließlich für "normale" Anleger.

Damit werden sowohl die falschen Anlageobjekte als auch die falschen Anleger getroffen.“ (DSW)

Daher lautet die DSW-Lösung: „Eine Transaktionssteuer wäre überhaupt nur dann sinnvoll, wenn sie sich in ein neues, ausgewogenes System einbettet, das ein langfristiges und der Volkswirtschaft dienendes Zurverfügungstellen von Kapital fördert, indem die langfristige Anlage und Investition entlastet wird“.

Ein weiteres Thema, das alle Kapitalanleger etwas angeht, ist der Solidaritätszuschlag. Dazu heißt es von der DSW:

„Auch die isolierte Beibehaltung des Solidaritätszuschlages bei Kapitalerträgen ist ein gutes Beispiel für die Diskriminierung von Anlegern. Die verfassungsrechtliche Problematik dieses Vorschlages ist bekannt und es ist zudem höchst befremdlich, dass damit ausgerechnet die Bundesbürger getroffen und belastet werden, die sich für ihre finanzielle Situation und Altersvorsorge engagieren.

Und das Thema „Einschränkung der Verlustanrechnung“, was einige Leser vielleicht noch nicht auf dem Schirm haben: „Ganz aktuell wird zudem von Olaf Scholz vorgeschlagen, die steuerliche Anrechenbarkeit aufgrund von Totalausfällen erlittenen Verlusten auszuschließen“, so die DSW. Es heißt: „Und auch hier werden wieder allein private, langfristige Anleger von Aktien und Anleihen getroffen, die eben nicht wie institutionelle Anleger schnell ein sinkendes Schiff verlassen.

Hier können Anleger sich über die Petition informieren und beteiligen!

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und verschaffen sich ein Bild über die Themen: Aktiensteuer, Solidaritätszuschlag und Einschränkung der Verlustanrechnung, die aktuelle und auch zukünftige Anleger betreffen. Es wären weitere Rückschläge für das leider noch immer zarte Pflänzchen "Aktienkultur als private Vorsorge". Die Vorschläge in der aktuellen Form sollten verhindert werden.

 

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Kommentare

keine Vorabpauschale, Transaktionssteuer, keine EU Haftung ! Die EU-Kommission befasst sich mit einem Verbot der Rückgabe von Fondsanteilen. Grund sind Empfehlungen des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken. So soll verhindert werden, dass bei einer Finanzkrise massenhafte Anteilsrückgaben den Crash verstärken. Mit einer Direktzeichnung und Betreuung durch die Portfolioverwaltung der Fondsgruppe entgeht man möglichen Vermögensbeschränkungen der EU bzw. nationalen Behörden.
Ja mein Lieber, das ist genaugenommen erschreckend, für das ehemalige Land der Dichter und Denker. Es wird mit Vorsatz ausgelöscht und Alle halten still. Das schmerzt, zeigt aber wie einfach es ist für verschiedene Interessensgruppen die Menschen zu dressieren und zum kollektiven Selbstmord zu bringen.
Wie recht du hast, das wird aber leider keiner verstehen.
Ich erlebe es ja auch quasi täglich, die leeren Gesichter wenn man ihnen was verklickert.
Es gibt wenige, aber für den Rest muss man sich wohl eingestehen das sogenannte deutsche Volk existiert nicht mehr.
Diese Diskussion zeigt nun wieder wie dumm und unwissend die Deutschen doch sich. Warum zahlen wohl die großen Unternehmen keine Steuern? Weil Unternehmen an andere Unternehmen selbstverständlich keine Steuern zahlen. Was ist denn Deutschland? Es ist ein Wirtschaftsunternehmen und muss man an ein Wirtschaftsunternehmen Steuern zahlen? Natürlich nicht! Nur der deutsche Michel bekommt es nicht mit. Steuern zahlen an ein Unternehmen, wie dumm ist das denn. Aber Jeder hat die Diktatur verdient die er eben hat, selbst wenn es sich um eine Staatssimulation handelt, der Deutsche akzeptiert alles. Ich bin Isider und habe Mitleid mit einem Volk das alles mit sich machen lässt.
Wir ham doch Europa,ich hatte schon bei der letzten Griechenland-Rettung gewarnt,wenn Ihr jetzt noch an irgendwas rum-pfuschen wollt,probiert es vorher in Griechenland aus!
...oder in Spanien,die hat Merkel auch gerettet,wenn keiner das will,dann isset auch Müll!

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