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3 Health-Aktien mit enormen Vorteilen

Nachrichtenquelle: The Motley Fool
08.09.2019, 06:00  |  947   |   |   

Nur die Stärksten überleben. Das ist ein Naturgesetz, und es gilt auch in der Geschäftswelt. Die Unternehmen, die überleben und gedeihen, müssen etwas haben, was andere nicht haben.

So ziemlich jedes Unternehmen wird sagen, dass es Wettbewerbsvorteile gegenüber seinen Mitbewerbern hat. Obwohl diese Vorteile nicht immer alles sind, was sie zu bieten haben, gibt es einige Unternehmen und Aktien, die besonders starke Wettbewerbsvorteile genießen.

Das Gesundheitswesen ist ein Sektor, in dem die Unterschiede zwischen den wirklich großartigen und den mittelmäßigen Unternehmen besonders ausgeprägt sind. Drei Healthcare-Aktien, die meiner Meinung nach im Moment einen riesigen Vorteil haben, sind Abiomed (WKN:873886), ShockWave Medical (WKN:A2PEF3) und Vertex Pharmaceuticals (WKN:882807).

1 Abiomed

Eine Möglichkeit, einen Markt zu dominieren, ist die Erfindung eines neuen Marktes. Das ist im Grunde genommen das, was Abiomed mit seiner Impella-Herzpumpe zur Herzregeneration getan hat. Impella schützt, unterstützt und regeneriert den Herzmuskel und ermöglicht gleichzeitig hochriskante perkutane Koronareingriffe (PCIs) – früher bekannt als Angioplastie mit einem Stent.

Andere Unternehmen stellen Herzpumpen her. Aber Abiomeds Impella ist die kleinste auf dem Markt. Noch wichtiger ist, dass sie die einzige Herzpumpe ist, die von der FDA für hochriskante PCI zugelassen ist. Selbst wenn ein Konkurrent ein Produkt auf den Markt bringen würde, um gegen Abiomed anzutreten, hätte es es sehr schwer, eine ähnlich beeindruckende Erfolgsgeschichte zu schaffen wie Impella: Mehr als 100.000 Patienten auf der ganzen Welt wurden bereits so behandelt.

Der größte Gegner von Abiomed scheint derzeit die FDA selbst zu sein. Die Agentur gab im Februar einen Brief zur Impella RP Herzpumpe heraus, die die Gesundheitsdienstleister verwirrt hat. Obwohl die FDA die Angelegenheit mit einem Folgebrief im Mai dann geklärt hat, der bestätigte, dass das Gerät sicher und wirksam ist, war das Unheil bereits angerichtet. Das Umsatzwachstum von Abiomed verlangsamte sich sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal 2019.

Die Kannzahlen für das Unternehmen sind jedoch nach wie vor solide. Abiomed hatte bis Anfang 2019 nur rund 11 % seines derzeitigen adressierbaren Marktes von 6 Milliarden USD bedient. Das Unternehmen geht davon aus, dass es diesen gesamten Markt im Laufe der Zeit erobern und durch weitere Indikationen für Impella noch weiter wachsen wird.

2 ShockWave Medical

Abiomed besitzt einen Anteil von 95,8 Millionen USD an ShockWave Medical. Wie Abiomed ist ShockWave ein Medizintechnikunternehmen, das den Markt erfunden hat, den es beherrscht.

Lithotripsie – die Verwendung von Ultraschall-Schockwellen, um kleine Partikel im Körper aufzubrechen – wird seit Jahrzehnten verwendet, um Nierensteine aufzubrechen. ShockWave sah die Möglichkeit, die Technologie zur Beseitigung von Verstopfungen der Arterien einzusetzen. Das Unternehmen erhielt im vergangenen Jahr die US-amerikanische und behördliche Zulassung für sein intravaskuläres Lithotripsie-(IVL)-System zur Auflösung von verkalkter Plaque bei Patienten mit peripheren Gefäß-, Koronar- und Herzklappenerkrankungen.

Es gibt noch andere Möglichkeiten, die Arterien zu befreien, darunter das Einsetzen von Ballons und Kathetern in die Arterien. Die IVL-Lösung von ShockWave bietet jedoch einige entscheidende Vorteile gegenüber diesen traditionellen Methoden: IVL ist sicherer, weil es Weichgewebe nicht schädigt, kostengünstiger ist und auch für Ärzte nicht allzu schwer ist, schnell zu beherrschen.

Der gesamte adressierbare Markt von ShockWave Medical übersteigt 6 Milliarden USD. Die größte Chance für das Unternehmen ist der Abbau von Kalzium in den Herzkranzgefäßen. Aber ShockWave sollte auch in der Lage sein, ein signifikantes Wachstum bei anderen Verfahrenstypen zu generieren, insbesondere bei der Entfernung von verstopften Aortenklappen.

3 Vertex Pharmaceuticals

Healthcare-Aktien mit enormen Vorteilen sind nicht allein auf die Medizinprodukteindustrie beschränkt. Vertex Pharmaceuticals bestätigt diese Behauptung. Denn das Biotech ist ein Riese im Markt der Mukoviszidose (CF) und könnte seine Führungsposition bald ausbauen.

Vertex verfügt derzeit über drei zugelassene CF-Medikamente: Kalydeco, Orkambi und Symdeko. Sie sind die einzigen verfügbaren Medikamente, die die zugrunde liegende Ursache der seltenen Erbkrankheit behandeln. Die FDA wird voraussichtlich bis zum 19. März 2020 ihre Zulassungsentscheidung für Vertexs Triple-Drug-CF-Kombination mit VX-445 (Elexacaftor), Tezacaftor und Ivacaftor treffen. Wenn diese Triple-Drug-Kombination zugelassen wird, kann Vertex fast 68.000 Patienten – 90 % der gesamten CF-Patientenpopulation – behandeln. Heute sind es gerade mal 18.000 Patienten.

Aber kommen da etwa starke Konkurrenten auf den Markt? Das noch kleine Translate Bio gab kürzlich einige vielversprechende Ergebnisse im Frühstadium für sein experimentelles CF-Medikament MRT5005 bekannt. Der große Pharmakonzern AbbVie hat ebenfalls eine CF-Kombination im Frühstadium in der Entwicklung. Der große Vorsprung von Vertex sollte es ihm jedoch ermöglichen, den CF-Markt noch mindestens mehrere Jahre lang auszubauen. Und es gibt keine Garantie dafür, dass entweder Translate Bio oder AbbVie mit ihren CF-Therapien überhaupt erfolgreich sein werden.

Auch wenn Vertex in guter Verfassung sein sollte, um seine CF-Dominanz für eine Weile zu erhalten, hofft das Biotech auch auf die Expansion in neue Gebiete. Die Pipeline von Vertex umfasst ein vielversprechendes Schmerzmedikamentenprogramm sowie Kandidaten im Frühstadium, die auf seltene Krankheiten wie Alpha-1-Antitrypsin-(AAT)-Mangel, Beta-Thalassämie und Sichelzellenanämie abzielen.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Abiomed und empfiehlt Aktien von ShockWave Medical und Vertex Pharmaceuticals. Keith Speights besitzt Aktien von AbbVie und Vertex Pharmaceuticals. Dieser Artikel erschien am 1.9.2019 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

Motley Fool Deutschland 2019

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf fool.de veröffentlicht.

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