DAX-0,49 % EUR/USD+0,11 % Gold0,00 % Öl (Brent)+12,93 %

Kryptowährungen Präsidenten-Positionen: Wer hinter Bitcoin steht und wer nicht

10.09.2019, 14:18  |  1124   |   |   

Regulierung ist der Feind des Bitcoins. Wie stehen Staats- und Regierungschefs zur Blockchain-Technologie sowie zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen? Ein Überblick:

US-Präsident Donald Trump ist kein Krypto-Fan. Auf Twitter sagte er im Juli 2019: „Ich bin kein Fan von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen – die übrigens kein Geld sind – und deren Werte sehr volatil sind und keine Basis haben. Unregulierte Krypto-Anlagen können rechtswidriges Verhalten befördern, darunter Drogenhandel und andere illegale Aktivitäten.“

Emmanuel Macron, Staatspräsident von Frankreich, hatte sich bereits 2017 kritisch zu Bitcoin & Co geäußert. Gegenüber dem Nachrichtensenders LCI hatte er damals erklärt: “Ich werde der nächsten G20-Präsidentschaft, Argentinien, vorschlagen, dass wir alle zusammen beim G20-Gipfel im April eine Diskussion über Bitcoin führen“. Und weiter: „Es gibt nachweislich ein Risiko durch Spekulation.“ Er forderte eine Regulierung von Krypto-Assets.

Jair Bolsonaro, Präsident von Brasilien, gehört eher in die Kategorie Krypto-Analphabet. Medien berichten, dass er im Juni 2019 gesagt haben soll: „Ich weiß nicht, was Bitcoin ist.“ Später erfolgte dann eine Klarstellung durch Bolsonaro: Bitcoin sei eine Digitalwährung.

Scott Morrison, Präsident von Australien, spricht sich zu mindestens für die Blockchain-Technologie aus: "Distributed-Ledger-Technologien und Blockchain im Finanzsektor – das wird gewaltige Möglichkeiten eröffnen."

Der chinesische Präsident Xi Jinping ist ebenfalls ein Befürworter der Blockchain-Technologie. CNBC zitiert ihn wie folgt: „Eine neue Generation von Technologie – repräsentiert durch Künstliche Intelligenz, Quanteninformationen, mobile Kommunikation, das Internet der Dinge und die Blockchain – fördert die Entwicklung von bahnbrechenden Anwendungen.“ Gegenüber Kryptowährungen gilt China als restriktiv.

Alexander Lukashenko, Präsident von Weißrussland, gilt als Befürworter von Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie. Im weißrussischen Staatsfernsehn All-National TV (ONT) soll er kürzlich gesagt haben: „Warten Sie es nur ab, wir werden Atomkraftwerke bauen und Elektrizität im Überfluss haben..., aber es geht noch weiter. Wir werden Serverfarmen aufbauen, um Bitcoin zu minen und zu verkaufen. Wenn man erstmal Bitcoin besitzt, ist es kein Problem, diese zu verkaufen.“

Der russische Präsident Wladimir Putin äußerte sich mehrfach öffentlich negativ zu Kryptowährungen. Der russische Blogger Artem Khokholikov zitiert Putin wie folgt: „Das Verhältnis der Zentralbank der Russischen Föderation zur Kryptowährung ist, dass sie Digitalwährungen weder als Zahlungsmittel noch als Wertspeicher betrachtet. Kryptowährungen werden durch nichts gedeckt. Man sollte sie mit Bedacht und Vorsichtig behandeln.“

Autor: Ferdinand Hammer

Diesen Artikel teilen

Verpassen Sie keine Nachrichten mehr vom Krypto-Journal und abonnieren Sie jetzt kostenlos den passenden Newsletter dazu:

Unser kostenloser Newsletter-Service
Wertpapier
BTC zu USD
Mehr zum Thema
Klicken Sie auf eines der Themen und seien Sie stets dazu informiert. Mehr Informationen hier.
WertspeicherKryptowährungenBitcoinKryptowährungRegulierung


0 Kommentare

Schreibe Deinen Kommentar

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren. Anmelden | Registrieren

 

Disclaimer

Meistgelesene Nachrichten des Autors

Titel
Titel
Titel
Titel