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Mais und Sojabohnen fester

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Nachrichtenquelle: Shareribs
11.09.2019, 08:05  |  362   |   
Chicago 11.09.2019 - Die Agrarfutures am Chicago Board of Trade zeigten sich im gestrigen Handel fester. Mais wurde von der leichten Verschlechterung des Erntezustands getrieben, während die Sojabohnen vom starken Rückgang der Preise profitierten.

Dezember-Mais steig um 7,25 Cents auf 3,615 USD/Scheffel. Mais stand am Dienstag unter dem Eindruck des jüngsten Crop Progress Reports, der eine Verschlechterung des Erntezustands um drei Prozentpunkte zeigte. Angesichts des guten Wetters in den Anbaugebieten war dies nicht erwartet worden. Gleichzeitig halten sich die Marktteilnehmer vor der Veröffentlichung des jüngsten WASDE-Berichtes zurück, der am Donnerstag erwartet wird. Im Rahmen seiner täglichen Berichte meldete das USDA Exportverkäufe über 278.200 Tonnen Mais aus Mexiko.

Dezember-Weizen kletterte um 7,75 Cents auf 4,8225 USD/Scheffel. Auch bei Weizen kam es zu einer Aufwärtsbewegung. Technische Zukäufe haben die Preise nach oben gezogen. Darüber hinaus haben sich die Aussichten für die Weizenproduktion in Argentinien und Australien zuletzt verschlechtert. In Australien wurden die Schätzungen für die Ernte im Handelsjahr 2019/20 um knapp zehn Prozent reduziert, bedingt durch die Trockenheit im Osten des Landes.

Die November-Sojabohnen zogen um 14,25 Cents auf 8,72 USD/Scheffel an. Die Sojabohnen verzeichneten ebenfalls eine Gegenbewegung, bedingt durch das insgesamt geringe Preisniveau, welches die Zukäufe auslöste. Darüber hinaus gibt es einige Unsicherheit hinsichtlich des WASDE-Berichtes, weshalb man sich hier gegen etwaige Überraschungen abgesichert hat. Das USDA teilte mit dass mexikanische Kunden 138.000 Tonnen Sojabohnen geordert hätten.



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