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ROUNDUP/Aktien New York: Anleger gehen vor Zinsentscheiden vorsichtig zu Werke
Foto: Justin Lane - dpa

ROUNDUP/Aktien New York Anleger gehen vor Zinsentscheiden vorsichtig zu Werke

Nachrichtenagentur: dpa-AFX
11.09.2019, 16:45  |  603   |   |   

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Anleger bleiben am Mittwoch an der Wall Street vor den anstehenden Notenbankentscheidungen eher defensiv. Der Dow Jones Industrial hielt sich in der ersten Handelsstunde unweit der Gewinnschwelle auf, konnte sich aber zuletzt mit 0,10 Prozent im Plus behaupten bei 26 937,58 Punkten. Er zeigt damit auch nach zuletzt fünf freundlichen Handelstagen keine Schwäche.

Nach einer zweiwöchigen Rally sind die Anleger in den vergangenen Tagen schon vorsichtiger geworden. Mit Spannung wird auf die Notenbank-Entscheidungen in Europa am Donnerstag und in den USA in der kommenden Woche geblickt. Die Erwartungen an geldpolitische Lockerungen auf beiden Seiten des Atlantiks gelten mittlerweile als recht hoch, was die Gefahr von Enttäuschungen mit sich bringt. Bei der EZB sind die Zweifel an einem umfassenden Maßnahmenpaket zuletzt gewachsen.

Weitere New Yorker Indizes etablierten sich zuletzt ebenfalls im Plus: Der marktbreite S&P 500 legte 0,21 Prozent auf 2985,71 Punkte zu, während der technologielastige Nasdaq 100 um 0,57 Prozent auf 7858,96 Zähler stieg.

Im Mittelpunkt stand an der Nasdaq die Nachlese davon, dass Apple am Vortag unter anderem Nachfolgermodelle für das iPhone, das iPad und die Apple Watch vorgestellt hatte. Am Dienstag waren die Papiere schon um 1 Prozent gestiegen, nun ging es an der Dow-Spitze im Rahmen der Nachlese weiter bergauf um 1,6 Prozent auf 220,20 Dollar. Der Aktie winkt nun ein Test des bisherigen Hochs seit November 2018, zu dem nur noch etwa ein Dollar fehlt.

Analysten zogen tendenziell ein recht positives Fazit davon, was Apple im kalifornischen Cupertino präsentiert hatte. Samik Chatterjee von JPMorgan zeigte sich positiv überrascht von der wettbewerbsfähigen Preisgestaltung der neuen Produkte und Services. Seine Kollegin Kathryn Huberty von Morgan Stanley rechnet nun für das Geschäftsjahr 2020 mit mehr Wachstumsdynamik.

Bei Amazon beunruhigte es die Anleger nicht, dass der eigene Händler-Marktplatz wie zuvor schon in Europa auch in den USA ins Blickfeld der Regulierer rückt. Die Aktie schaffte es davon unbeeindruckt sogar moderat mit 0,4 Prozent ins Plus. Wie es hieß, befragt die Handelsaufsicht FTC derzeit teilnehmende Händler, um festzustellen, ob Amazon bestimmte Wettbewerber benachteiligt.

Mit minus 0,4 Prozent waren im frühen Handel die Aktien von General Motors wegen einer bekannt gewordenen Rückrufaktion ein Verlierer. Der größte US-Autobauer beordert wegen eines Bremsproblems zahlreiche Pick-up-Trucks und SUVs in die Werkstätte. Die Aktion umfasst rund 3,5 Millionen Fahrzeuge mit Baujahren von 2014 bis 2018.

Intel-Aktien wurden anfangs gebremst von einer Analystenstudie. Die Aktie startete schwächer, schloss sich dann aber dem dank Apple guten Umfeld im Technologiesektor an und stieg um ein halbes Prozent. Die Experten der US-Bank Citigroup sehen den Ausblick des Prozessor- und Chipherstellers für das zweite Halbjahr als gefährdet an. In Zeiten des Handelsstreits rechnen sie im Jahresverlauf mit einer unüblich schwachen Notebook-Nachfrage./tih/stk

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