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Investieren mit Milliardär Detlev Meyer Weinhändler Hawesko: Großes Comeback der Aktie?

Gastautor: Volker Glaser
12.09.2019, 00:54  |  820   |   |   

Die Hawesko-Gruppe ist ein Anbieter von hochwertigen Weinen und Champagnern. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte sie einen Konzernumsatz von 524 Mio. Euro und beschäftigte – in den drei Brand Units Retail (Jacques' Wein-Depot und Wein & Co.), B2B (Wein Wolf und CWD Champagner- und Wein-Distributionsgesellschaft) und E-Commerce (insbesondere HAWESKO und Vinos) – rund 1 000 Mitarbeiter.

Das Jahr 2018 war geprägt von einem herausfordernden Marktumfeld mit einem für den Weinkonsum nicht förderlichen heißen Sommer und erst spät einsetzenden Herbsteinkäufen. Das Umsatzwachstum lag bei 3.4 % und war im Wesentlichen durch die Übernahme von Wein & Co. geprägt. Im letzten Jahr mussten die Hamburger auch die Gewinnprognose anpassen. Die Hitze in 2018 sorgte zu einer Verschiebung der Nachfrage hin zu günstigen und niedrig-margigen leichten Weiß- und Roséweinen. Die einstige EBIT-Bandbreite von 32 bis 33 Mio. Euro wurde auf 28 bis 30 Mio. Euro gesenkt. Erreicht hat Hawesko in 2018 ein EBIT von 28 Mio. Euro. Netto klingelten 22 Mio. Euro in der Kasse oder 2.45 Euro je Aktie. Der Free-Cashflow exklusive Akquisitionen konnte von 6.2 Mio. Euro im Vorjahr auf über 20 Mio. Euro im Berichtsjahr kräftig gesteigert werden. Für das Jahr 2018 hatten die Aktionäre eine Dividende von 1.30 Euro je Aktie erhalten.

Das stärkste Wachstum erzielte die Brand Unit Retail mit einem Plus von 13 % auf 172 Mio. Euro. Wachstumstreiber waren hier die Steigerung bei Jacques’ um 4 % sowie das Hinzukommen von Wein & Co. im 4. Quartal. Die Brand Unit B2B lag mit Umsätzen von 186 Mio. Euro rund 1 % über dem Vorjahr. Der Umsatz der Brand Unit E-Commerce blieb in etwa auf dem Vorjahresniveau von knapp 171 Mio. Euro. Aufgrund der unter den Erwartungen liegenden Umsatzentwicklung, Margendruck sowie höherer IT- und Logistikkosten unterschritt die Brand Unit E-Commerce beim EBIT mit 766 Mio. den Vorjahreswert von 10.2 Mio. Euro. Die Brand Unit Retail lag mit 15 Mio. Euro infolge von Expansions- und Integrationskosten ebenfalls unter Vorjahr. Die Brand Unit B2B konnte dagegen ihr EBIT im Geschäftsjahr 2018 erneut steigern und legte um 17 % auf 10.5 Mio. Euro zu.

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