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Cannabis Report: Aurora (ACB) rutscht nach Zahlen ab - Schwarze Zahlen im nächsten Jahr?
Foto: Mazuryk Mykola - 123rf Stockfoto

Cannabis Report Aurora (ACB) rutscht nach Zahlen ab - Schwarze Zahlen im nächsten Jahr?

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Nachrichtenquelle: Shareribs
12.09.2019, 10:12  |  691   |   
Toronto 12.09.2019 - Der kanadische Cannabisproduzent Aurora Cannabis legte gestern nachbörslich die Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vor. Der Umsatz enttäuschte, beim Absatz gab es aber einen großen Sprung.

Aurora meldete für das abgelaufene Quartal einen Netto-Cannabisumsatz in Höhe von 94,6 Mio. CAD, ein Plus von 61 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Dabei stieg der Umsatz mit recreational Cannabis in Kanada um 52 Prozent auf 4,9 Mio. CAD, bei medizinischem Cannabis war ein Plus von 10 Prozent auf 29,7 Mio. CAD zu verzeichnen. Weitere 20,1 Mio. CAD wurden im Großhandel umgesetzt.

Die Produktion von Cannabis stieg gegenüber dem dritten Quartal um 86 Prozent auf 29.034 Kilogramm, gleichzeitig konnten die Cashkosten je Gramm um 20 Prozent auf 1,14 CAD gesenkt werden.

Unter dem Strich blieb für das Unternehmen dennoch ein Minus stehen. Das bereinigte EBITDA lag bei minus 11,7 Mio. CAD, was jedoch eine deutliche Verbesserung gegenüber dem dritten Quartal darstellt.

Der Absatz lag im letzten Quartal bei 17.793 Kilogramm, nach 9.160 Kilogramm im dritten Quartal. Während die Kosten für die Produktion sanken, war aber auch ein deutlicher Rückgang beim durchschnittlichen Verkaufspreis zu verzeichnen. Dieser sank um 1,08 CAD auf 5,32 CAD je Gramm.

Für das neue Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen eine starke Entwicklung dank der Legalisierung von essbaren Cannabisprodukten in Kanada. Im Dezember will man eine entsprechende Produktpalette anbieten können.

Das bereinigte EBITDA soll sich weiterhin verbessern, gestützt von höheren Umsätzen und einer Stärkung der Bruttomarge.

Die Aktie von Aurora Cannabis rutscht nachbörslich ab. Analysten hatten im Vorfeld einen Umsatz von 108,3 Mio. CAD erwartet. Zudem sorgt die fehlende Profitabilität für Enttäuschung, auch wenn Aurora entsprechende Erwartungen bereits im August dämpfte. Nun will man im neuen Geschäftsjahr auf schwarze Zahlen hinarbeiten.



Alle Welt schaut bei der Legalisierung von Cannabis auf den kanadischen Markt. Die Erwartungen sind hoch, vor allem im Hinblick auf eine mögliche kommende Legalisierung in den USA. Kanadische Unternehmen haben jetzt nämlich bereits die Möglichkeit, sich dementsprechend zu positionieren.

Lesen Sie dazu auch das jüngste Cannabis-Special zum europäischen Cannabismarkt: https://bit.ly/2lzLKmf

Aber auch diesseits des Atlantiks ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Medizinisches Cannabis ist in Deutschland seit mehr als zwei Jahren legal und die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen. Die AMP German Cannabis Group (WKN: A12DYZ) (ehemals Chinook Tyee Industry Ltd.), konzentriert sich auf den deutschen Markt für medizinischen Cannabis, der bis zum Jahr 2024 auf mehr als eine Million Patienten anwachsen könnte.

Am 22. August teilte AMP German Cannabis Group (vormals Chinook) mit, dass ein Listing an der Canadian Securities Exchange genehmigt wurde. Ab dem 4. September wird dort der Handel unter dem aktuellen Börsenkürzel XCX möglich sein.

Der Namenswechsel in AMP German Cannabis Group Inc. ist erfolgt. Hieraus ergibt sich auch eine neue ISIN, die CA00176G1028. Die gesamte Mitteilung lesen Sie hier: https://bit.ly/2PbWWDY

AMP German Cannabis Group betreibt in Erfurt die 100%ige Tochtergesellschaft AMP Alternative Medial Products GmbH, die lizenzierten kanadischen Cannabisproduzenten den Zugang zum deutschen Markt ermöglicht. Die EU-GMP-Zertifizierung stellt für die kanadischen Produzenten eine große Hürde dar, bei deren Überwindung AMP unterstützt und sich somit gute Lieferverträge sichern dürfte. Derzeit führt das Unternehmen für Pure Life Cannabis Corp eine Analyse nach Good Manufacturing Practice der Europäischen Union (EU-GMP) durch. Bei positivem Ausgang will man Liefervereinbarungen über bis zu 1.200 Kilogramm im ersten Produktionsjahr unterzeichnen.

Der CEO von AMP Alternative Medical Products Alex Blodgett hat sich kürzlich in einem Interview mit dem Kollegen Joe Brunner von SmallCap-Investor zusammengesetzt


Quelle: www.youtube.com/watch?v=KPLtnt-i8GE

AMP kann also ein lukratives Geschäftsmodell vorweisen, in dem Cannabis zu günstigen Preisen aus Kanada bezogen wird und mit hohen Margen an Großhändler weiterverkauft wird.

Am 4. September teilte AMP German Cannabis Group mit, dass der Handel an der CSE aufgenommen wurde. Die ISIN lautet nun CA00176G1028. Weiterhin will sich das Unternehmen mit seiner Investitionspolitik künftig verstärkt auf die medizinische Cannabisindustrie in Europa konzentrieren, um den Aktionärswert zu erhöhen. Die gesamte Mitteilung lesen sie hier: https://bit.ly/2lSiKWL

AMP German Cannabis Group positioniert sich mit seiner Tochtergesellschaft AMP Alternative Medical Products hervorragend für den deutschen und letztlich auch den europäischen Markt. Der President von AMP German Cannabis Group (vormals Chinook) und Geschäftsführer von AMP, Dr. Stefan Feuerstein, war unter anderem Geschäftsführer der IIC, einer Investmentgesellschaft für Ostdeutschland, sowie der Thüringer Landeswirtschaftsförderungsgesellschaft. Dr. Feuerstein ist in der Region also gut vernetzt, was einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil darstellt.

Die Aktie von AMP German Cannabis Group ist auf Tradegate und auch in Stuttgart handelbar.

Es wird erwartet, dass die Europäische Union in einigen Jahren medizinisches Cannabis legalisieren könnte. In der Folge entstünde der mit Abstand größte Markt für medizinische Cannabisprodukte. Etablierte Anbieter dürften dann zu den größten Gewinnern gehören. Mehr zu AMP German Cannabis Group (WKN: A12DYZ) (vormals Chinook Tyee Industry Ltd.) lesen Sie hier: https://bit.ly/2JV0git


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