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Cannabis Report: Australien liefert Cannabis nach Deutschland
Foto: Get Budding - Unsplash

Cannabis Report Australien liefert Cannabis nach Deutschland

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Nachrichtenquelle: Shareribs
13.09.2019, 16:14  |  1087   |   
Berlin 13.09.2019 - Der deutsche Markt für medizinisches Cannabis steckt noch in den Kinderschuhen. Die Nachfrage ist aber bereits sehr hoch, was neben Kanada und den Niederlanden weitere Importeure auf den Plan ruft. Jüngst lieferte ein australisches Unternehmen Testpakete.

Seit der Legalisierung von medizinischem Cannabis in Deutschland muss der hiesige Bedarf über Importe gedeckt werden. Erst Ende des nächsten Jahres rechnet man mit der ersten Ernte der Produzenten im Land. Während die Nachfrage weiter wächst, dürfte der Bedarf noch eine lange Zeit über dem Angebot liegen.

Das Frankfurter Unternehmen Cansativa hat in dieser Woche eine Lieferung von Cannabisölen der australischen Little Green Pharma erhalten. Die Lieferung besteht aus geringen Mengen und so zu Testzwecken verwendet werden. Wie das Unternehmen mitteilte, sei die Lieferung ein wichtiger Schritt für die Kommerzialisierung von Cannabis in Europa.

Für den australischen Produzenten ist die Lieferung eine wichtige Entwicklung, da man in der Lage ist, mit den hohen Anforderungen an Cannabisimporte umzugehen.

Weiterhin wurde in dieser Woche bekannt, dass das Kölner Unternehmen Cannamedical Pharma eine Lieferung von medizinischem Cannabis aus Portugal erhalten hat. Während der Name des Lieferanten nicht bekannt ist, wies man bei mjbizdaily.com darauf hin, dass Tilray Portugal eine Vereinbarung mit Cannamedical getroffen hat.

Der Bedarf an medizinischem Cannabis in Deutschland wird bislang von kanadischen und niederländischen Unternehmen gedeckt. Im vergangenen Jahr sollen sich die Importe auf mehr als 2.000 Tonnen belaufen haben, von denen rund drei Viertel aus Kanada geliefert wurden.



Getränke mit Cannabisgehalt gelten in der Brauereibranche als der nächste große Umsatzbringer. Die Unternehmen müssen angesichts wegbrechender Verkäufe von Bier neue Produkte entwickeln, um neue Kundengruppen gewinnen zu können. In den USA hat Constellation Brands Milliarden in den Cannabisproduzenten Canopy Growth investiert und auch in Kanada bahnt sich eine ähnliche Entwicklung an.

In Deutschland könnte XPhyto Therapeutics Corp. (A2PPTN) vor diesem Hintergrund zu einem strategischen Fit für hiesige Brauereien geben. Die Brauereigruppe Oettinger hat kürzlich ein Biermischgetränk mit Cannabis auf den Markt gebracht und dürfte damit nur den Beginn dieses neuen Marktes darstellen.

XPhyto Therapeutics verfügt über beste Voraussetzungen, zu einem namhaften Player in Deutschland zu werden. Bunker Pflanzenextrakte GmbH, welche als deutschlandweit einziges Unternehmen über eine Sondergenehmigung des BfArm zu Anbau und Gewinnung von Cannabis zu wissenschaftlichen Zwecken verfügt, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft von XPhyto. Das Unternehmen will in einem Atomschutzbunker an bis zu 70 verschiedenen Sorten Cannabis sativa und Cannabis indica forschen, darf aber auch eigene Cannabisöle gewinnen und hieraus kommerzielle Anwendungen entwickeln.

Um die erforderliche politische Unterstützung hat sich das Unternehmen bereits gekümmert. XPhyto CEO Hugh Rogers hat ein exklusives Forschungs- und Entwicklungsabkommen mit der biochemischen Fakultät der TU München abgeschlossen. Auch mit der University Alberta gibt es zwei strategische Kooperationen.


Quelle: www.youtube.com/watch?v=C092nbKbW2E

XPhyto hat zudem seine Marktposition in Deutschland mit der Übernahme von Vektor Pharma deutlich verbessert. Der Betäubungsmittel-Spezialist verfügt unter anderem über eine Einfuhrgenehmigung für Cannabis womit lange Wartezeiten für die Erteilung der erforderlichen Lizenzen und Zertifizierungen entfallen. Die Genehmigungen, über die Vektor Pharma verfügt, umfassen Zulassungen im Zusammenhang mit konventionellen und cannabisbasierten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Der Kaufpreis von rund 1,3 Mio. Euro könnte sich als echtes Schnäppchen erweisen und dürfte XPhyto jede Menge Zeit und Geld sparen.

Am 9. September teilte XPhyto Therapeutics mit, dass die Bunker Pflanzenextrakte GmbH ein exklusives Cannabisforschungs- und entwicklungsabkommen mit dem Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der TU München unterzeichnet hat. Bunker ist eine 100%ige Tochter von XPhyto. Die gesamte Mitteilung dazu lesen sie hier: https://bit.ly/2k7H0Ul

Das neueste Update zu XPhyto finden Sie hier: https://bit.ly/2kzY5Xj

Auf dem Markt für Cannabisgetränke dürfte XPhyto zu einem wertvollen Partner hiesige Brauereien avancieren. Dank der Kooperation mit der TU München und dem Sitz der Tochtergesellschaft in Bayern könnten beispielsweise Oettinger, Augustiner und Erdinger eine Zusammenarbeit mit XPhyto Therapeutics Corp. (WKN: A2PPTN) anstreben. Was dies für den Aktienkurs bedeuten könnte, lesen Sie hier: https://bit.ly/2Zsmhy7



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